05.09.2024 14:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Berlin/Salzburg - Bei dem erschossenen Schützen von München handelt es sich um einen 18-jährigen österreichischen Staatsbürger. Das bestätigte die deutsche Polizei in einer Pressekonferenz. Der Mann hatte am Donnerstag beim NS-Dokumentationszentrum in München das Feuer eröffnet. Daraufhin wurde er von der Polizei erschossen. Informationen der APA zufolge war er im Vorjahr bei der Staatsanwaltschaft Salzburg wegen terroristischer Vereinigung angezeigt worden.
ÖVP setzt in Programm auf Leistung, Familie und Sicherheit
Wien - Leistung, Familie und Sicherheit - die ÖVP setzt vor der Nationalratswahl am 29. September auf bekannte Werte. Bundeskanzler und Parteichef Karl Nehammer sieht im am Donnerstag präsentierten Wahlprogramm ein "Angebot an die Mitte". Bekannt sind die auf 270 Seiten nieder geschriebenen Standpunkte bereits aus dem "Österreichplan" des derzeitigen Regierungschefs, der bei der Vorstellung von Vertreterinnen und Vertretern der ÖVP-Teilorganisationen flankiert war.
Ex-EU-Kommissar Barnier zu Frankreichs Premier ernannt
Paris - Knapp zwei Monate nach der Parlamentswahl hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron den ehemaligen EU-Kommissar Michel Barnier zum Premierminister ernannt. Das teilte der �lys�e-Palast am Donnerstag mit. Eine Barnier nahestehende Person hatte Reuters zuvor gesagt, dass es Kontakte mit dem Präsidententeam gegeben habe. Macron erwog in den letzten Wochen mehrere Personen für den Posten. Bei keiner war zwecks stabiler Regierung eine genügende Parlamentsmehrheit zu erwarten.
Drei Männer wegen Home Invasion bei Ex-Landesrat vor Gericht
Ried im Innkreis - Nach einer Home Invasion bei einem oberösterreichischen Ex-Landesrat und dessen Familie müssen sich am Donnerstag drei Männer in Ried vor Gericht verantworten. Sie sollen den betagten Ex-Politiker, dessen Frau und die Tochter mit Kabelbindern gefesselt und mit einer unbekannten Flüssigkeit besprüht haben. Was in der Nacht auf den 17. Juli 2023 geschehen sei, sei "die Horrorvision von allen Hausbewohnern, die glauben, dass sie dort Schutz haben", so Staatsanwalt Alois Ebner.
Fünf Tote bei israelischem Luftangriff im Westjordanland
Jerusalem - Der israelische Armeeeinsatz gegen islamistische Extremisten im Westjordanland dauert an. Bei einer Militäraktion in Tubas im Norden des Gebiets kamen fünf Palästinenser ums Leben, als ihr Auto von einer israelischen Rakete getroffen worden sei, teilte das Gesundheitsministerium in Ramallah mit. Die Rakete sei von einer Drohne abgefeuert worden. Israels Armee sprach von Militanten, die getötet worden seien.
Zweite Phase der Polio-Impfkampagne im Gazastreifen läuft
Gaza - Im Gazastreifen startet die zweite Phase der Impfkampagne gegen Kinderlähmung. Im Süden des Palästinenser-Gebiets versammelten sich am Donnerstag Menschenmassen vor medizinischen Zentren. Das UNO-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) zog eine positive Zwischenbilanz. Bisher sind rund 187.000 Kinder geimpft worden. Ermöglicht werden die Polio-Impfungen durch befristete und örtlich begrenzte Feuerpausen zwischen der militanten Palästinenser-Organisation Hamas und Israel.
Paar in den Niederlanden hielt Pflegetochter in Käfig
Den Haag - Ein Paar steht seit Donnerstag in den Niederlanden wegen des Vorwurfs vor Gericht, seine zehn Jahre alte Pflegetochter in einem elektrisch gesicherten Käfig gehalten und eine Treppe hinabgeworfen zu haben. Der Fall war aufgeflogen, als das Kind im Mai bewusstlos, verdreckt, mit mehreren Knochenbrüchen und schwer unterernährt in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Berichten zufolge wog die Zehnjährige zu dem Zeitpunkt nur noch 22 Kilogramm.
Metall-Industrie: Jede 2. Firma erwartet negatives Ergebnis
Wien - Die Metalltechnische Industrie verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 einen Produktionsrückgang von zehn Prozent. Etwa 50 Prozent der 1.200 Mitgliedsunternehmen rechnen heuer mit einem negativen Betriebsergebnis (EBIT). Die Auftragseingänge gingen preisbereinigt um 4,1 Prozent zurück, rund 4.000 Stellen wurden abgebaut, so der Fachverband Metalltechnische Industrie (FMTI). Jeder 2. Betrieb habe Personal reduziert - und zwar nachhaltig, wie FMTI-Obmann Christian Knill betonte.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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