09.09.2024 11:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Die heimische Industrie und Bauwirtschaft leiden weiterhin unter einem Nachfragemangel. "Die derzeitige Rezession in der Herstellung von Waren ist die zweitlängste Krise seit über 20 Jahren", so der Ökonom und Autor des aktuellen Wifo-Konjunkturberichts, Marcus Scheiblecker, in einer Aussendung am Montag. Bisher habe nur die Krise Anfang der 2000er-Jahre länger gedauert, jedoch seien damals die Produktionseinbußen "deutlich geringer" gewesen.
ÖVP festigt in APA-Wahltrend Rang zwei
Wien - Die ÖVP festigt in den Umfragen zur Nationalratswahl Platz zwei. Im APA-Wahltrend, der Umfragen aus den jeweils vergangenen fünf Wochen berücksichtigt und nach Aktualität gewichtet, erreichte die Kanzlerpartei erstmals im Wahlkampf einen Wert von über 24 Prozent (24,2 Prozent). Damit liegt sie zwar nach wie vor klar hinter der FPÖ (27,4 Prozent) - gleichzeitig baute sie den Vorsprung auf die SPÖ aus, die mit 20,5 Prozent erstmals unter die 21-Prozent-Marke rutschte.
Grüne erwarten Orban-Entwicklung bei Kickl-Sieg
Wien - Die Grünen warnen vor dramatischen Entwicklungen in Österreich bei einem Wahlsieg der FPÖ: "Kommen die Freiheitlichen an die Macht, werden sie ihre gefährliche Agenda umsetzen", meinte Justizministerin Alma Zadic (Grüne) bei einer Pressekonferenz Montagvormittag. Vorbild sei das Ungarn von Premier Viktor Orban. Das bedeute, die Justiz werde politisiert und die unabhängigen Medien würden Schritt für Schritt zerstört.
Gemeinnützige fordern mehr Einbindung nach Nationalratswahl
Wien - Pünktlich kurz vor der Nationalratswahl haben die gemeinnützigen Organisationen in Österreich ihren Forderungskatalog dargelegt. Vertreter und Vertreterinnen der insgesamt rund 3.000 Organisationen forderten am Montag in einer Pressekonferenz nicht zum ersten Mal mehr Einbindung in politische Verhandlungen. Förderungen sollen zudem sicherer und effizienter werden. Die künftige Sozialpolitik müsse zudem entschlossener und parteiübergreifend sein.
"Multiple Krisen" bedrohen laut Weltrisikobericht Sicherheit
Berlin/Wien - Bewaffnete Konflikte und Epidemien erhöhen vor allem in Asien sowie in Süd- und Mittelamerika das Risiko für schwere Folgen nach Klimakatastrophen. Treten mehrere Krisen zeitgleich auf, führe das in einigen Regionen "zu schwer bewältigbaren Folgeketten", heißt es im heurigen Weltrisikobericht, den das Bündnis Entwicklung Hilft und Forscher der Universität Bochum am Montag veröffentlichten. Österreich liegt beim Katastrophenrisiko wie im Vorjahr an 175. Stelle von 193 Ländern.
Israel griff Syrien aus der Luft an - Über zehn Tote
Damaskus - In Syrien sind bei einem mutmaßlich von Israels Luftwaffe geflogenen Angriff auf Stellungen pro-iranischer Milizen nach syrischen Angaben mindestens 14 Menschen getötet worden. Die syrische Staatsagentur SANA berichtete in der Nacht auf Montag unter Berufung auf den Direktor des Nationalen Krankenhauses in Masyaf, 43 weitere Menschen seien verletzt worden, einige lebensgefährlich.
35 Tote und Hunderte Verletzte nach Taifun "Yagi" in Vietnam
Hanoi - Bei Erdrutschen und Überschwemmungen infolge des Taifuns "Yagi" sind am Wochenende in Nordvietnam Dutzende Menschen gestorben. 35 Menschen seien zu Tode gekommen und 24 vermisst, erklärte die vietnamesische Katastrophenschutz-Behörde am Montag. Offiziellen Angaben zufolge wurden zudem rund 300 Menschen verletzt. Es habe viele Schäden gegeben, sagte der Vorsitzende des südkoreanischen Wirtschaftsverbandes in Vietnam mit Blick auf Fabriken in den Küstenregionen.
Messerattacke auf Ehemann zum dritten Mal vor Gericht
Ried im Innkreis - Bereits zum dritten Mal hat sich am Montag eine 33-Jährige wegen einer Messerattacke auf ihren Mann in Ried vor Gericht verantworten müssen. Im ersten Rechtsgang war der auf schwere Körperverletzung lautende Wahrspruch ausgesetzt worden, im zweiten hob der Oberste Gerichtshof (OGH) das Urteil auf, weil ein Zeuge nicht gehört worden war. In früheren Verfahren hatte die Frau ihre zum Tatzeitpunkt 13-jährige Tochter beschuldigt. Auch diesmal bekannte sie sich nicht schuldig.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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