01.10.2024 11:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Der Bundesparteivorstand der ÖVP hat zwei Tage nach der Nationalratswahl Parteichef Karl Nehammer einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Das teilte ein Sprecher der ÖVP der APA während der Sitzung des Parteivorstandes mit. Nehammer hatte Dienstagfrüh bekannt gegeben, sich der Vertrauensfrage zu stellen. Von einem Misstrauensvotum war nicht auszugehen gewesen, bekundeten doch im Vorfeld zahlreiche Parteigranden, den Parteichef zu unterstützen.
Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer gibt Amt am Mittwoch ab
Wien - Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer gibt ihren Posten am Mittwoch nach der Enthebung der Bundesregierung ab. Das gab ihr Büro am Dienstag per Aussendung bekannt. Der Schritt sei "schon lange vereinbart" und finde "auf eigenen Wunsch" Mayers statt, hieß es. "Es war mir eine große Freude und Ehre", die Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur zu gestalten, so die scheidende Staatssekretärin. Mayer wird demnächst in die Präsidentschaftskanzlei zurückkehren.
FPÖ berät auch über Nationalratspräsident
Wien - Die FPÖ hat nach ihrem Sieg bei der Nationalratswahl einiges in ihren Parteigremien zu besprechen. Neben der Zusammensetzung des Verhandlungsteams für mögliche Koalitionsgespräche soll bei einem Vorstand am Mittwochnachmittag auch die Frage des Nationalratspräsidenten erörtert werden. Offen ist, ob der jetzige Dritte Präsident Norbert Hofer dafür nominiert werden soll. Die FPÖ stellt als künftig stärkste Fraktion auch den Anspruch auf dieses Amt.
Inflation im September voraussichtlich bei 1,8 Prozent
Wien - Die Inflationsrate für September 2024 beträgt voraussichtlich 1,8 Prozent, so die Schnellschätzung der Statistik Austria. Das ist der niedrigste Wert seit Februar 2021 - damals betrug die Teuerung 1,2 Prozent. Gegenüber dem Vormonat August werde das Preisniveau um 0,1 Prozent sinken. Der Preisrückgang sei vor allem auf günstigere Treibstoffe zurückzuführen. Damit liegt die Inflation erstmals seit April 2021 wieder im Zielbereich der Europäischen Zentralbank (EZB).
Mark Rutte ist neuer NATO-Generalsekretär
Brüssel - Der ehemalige niederländische Ministerpräsident Mark Rutte ist neuer NATO-Generalsekretär. Nach rund zehn Jahren im Amt übergab Jens Stoltenberg den Posten am Dienstag in einer Zeremonie im Hauptquartier der Allianz in Brüssel. Der 57-jährige Rutte war im Frühsommer von den Regierungen der 32 Mitgliedstaaten des Verteidigungsbündnisses für den Posten auserwählt worden. Er soll ihn mindestens für vier Jahre übernehmen. Danach könnte sein Mandat erneuert werden.
Bundesheersoldaten bleiben im Libanon: "Nichts geändert"
Wien/Beirut - Die österreichischen UNO-Soldaten bleiben auch nach dem Start der israelischen Bodenoffensive im Libanon. "Es ist derzeit überhaupt nicht daran gedacht, die Mission zu beenden", sagte Bundesheersprecher Michael Bauer am Dienstag auf APA-Anfrage. An der Lagebeurteilung habe sich "nichts geändert" und es werde auch keinen Alleingang Österreichs geben, das derzeit mit etwa 160 Soldaten im Krisenland präsent ist.
WikiLeaks-Gründer Assange: Journalisten besser schützen
Straßburg - Der Gründer der Recherche- und Investigativplattform WikiLeaks, Julian Assange, hat bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Freilassung besseren Schutz für Journalisten gefordert. "Die Kriminalisierung von Nachrichtenbeschaffung ist eine Bedrohung für den investigativen Journalismus weltweit", sagte Assange am Dienstag vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg. Assange war im Juni nach einem Deal mit der US-Justiz freigelassen worden.
Arbeitslosigkeit im September gestiegen - 355.000 ohne Job
Wien - Der Wirtschaftsabschwung lässt die Arbeitslosenzahlen weiter steigen: Ende September waren 354.665 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet, davon waren 279.730 arbeitslos und 74.935 in Schulungsmaßnahmen des AMS. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer um 10,6 Prozent bzw. 33.905 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenrate erhöhte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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