07.10.2024 07:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Israel gedenkt der Opfer des Hamas-Überfalls

Jerusalem - Ein Jahr nach dem brutalen Überfall der radikalislamischen Hamas gedenkt Israel am Montag der Opfer des schwersten Angriffs auf sein Territorium seit seiner Staatsgründung. Wegen der verschärften Sicherheitslage finden viele Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl statt. Präsident Yitzhak Herzog wird einen Gedenkgottesdienst in der Stadt Sderot im Süden Israels leiten. Weitere Gedenkveranstaltungen sind unter anderem in den Kibbuzim Beeri, Kfar Aza und Reim geplant.

Geschosse aus Gaza Richtung Israel abgefeuert

Gaza - Nur Minuten nach dem Beginn der Gedenkfeiern zum Jahrestag des beispiellosen Überfalls der Hamas auf Israel sind nach Angaben der israelischen Armee mehrere Geschosse aus dem Gazastreifen abgefeuert worden. "Nach dem Ertönen der Sirenen um 06.31 Uhr in mehreren Gemeinden in der Nähe des Gazastreifens wurden vier Geschosse identifiziert, die aus dem südlichen Gazastreifen kamen", erklärte die Armee am Montag. Drei der Geschosse wurden demnach von der Luftwaffe abgefangen.

Gedenken an Hamas-Massaker vom 7. Oktober auch in Österreich

Wien - In Österreich wird am Montag des Hamas-Massakers an Israel vom 7. Oktober 2023 gedacht. Zum Anlass des Jahrestags wird das Parlament in den Farben der israelischen Flagge bestrahlt. Die palästinensische Terrororganisation hatte an dem einen Tag rund 1.200 Menschen getötet und rund 250 Personen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Daraufhin griff Israel den Gazastreifen an, in dem die Hamas das Sagen hat. Der Gaza-Krieg forderte bisher mehr als 41.000 Menschenleben.

Beschuss zwischen Israels Armee und Hisbollah geht weiter

Haifa - Die israelische Armee hat die Geheimdienstzentrale der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Wie das Militär in der Nacht auf Montag mitteilte, hätten Kampfflugzeuge außerdem Kommandozentralen sowie weitere "terroristische Infrastruktur" der proiranischen Schiitenmiliz attackiert. Zuvor seien außerdem erneut Waffenlager der Hisbollah in der Umgebung der Hauptstadt bombardiert worden. Die Hisbollah wiederum setzte ihren Beschuss von Nordisrael fort.

Nehammer und Babler treffen Van der Bellen

Wien - Nach dem Obmann des Wahlsiegers FPÖ, Herbert Kickl, sind am Montag weitere Parteichefs zu Gesprächen bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Den Anfang macht am späten Vormittag Bundeskanzler Karl Nehammer, der nach starken Stimmeneinbußen bei der Nationalratswahl mit der ÖVP Platz zwei erreichte. Danach wird SPÖ-Chef Andreas Babler in der Hofburg erwartet. Van der Bellen will erst mit allen fünf Parteichefs sprechen, bevor er den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt.

Tunesiens Präsident Saied mit hoher Mehrheit wiedergewählt

Tunis - Der tunesische Präsident Kais Saied (66) ist bei der Wahl am Sonntag laut Nachwahlbefragungen mit haushoher Mehrheit im Amt bestätigt worden. Die Befragungen von Wählerinnen und Wählern beim Verlassen der Wahllokale ergaben eine Mehrheit von 89,2 Prozent für den seit fünf Jahren amtierenden Staatschef, wie das nationale Fernsehen am Abend meldete. Der seit Jahren zunehmend autoritär herrschende Saied hatte bei dem Urnengang keinen gewichtigen Konkurrenten.

Manövrierunfähige Helgolandfähre zum Festland geschleppt

Helgoland - Die manövrierunfähige deutsche Helgolandfähre "Funny Girl" mit knapp 250 Menschen an Bord hat Montagfrüh nach stundenlanger Fahrt auf der Nordsee das Festland erreicht. Das Fahrgastschiff wurde von zwei Schleppern in den Hafen der schleswig-holsteinischen Gemeinde Büsum gebracht, wie ein Reporter berichtete. Eigentlich sollte das Schiff bereits Sonntagabend gegen 19.30 Uhr zurück in Büsum sein. Ein Stromausfall verhinderte dies jedoch, teilte ein Sprecher mit.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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