10.10.2024 18:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Beirut/Wien - Israelische Truppen haben im Libanon nach Darstellung der Vereinten Nationen das Hauptquartier der UNO-Friedensmission UNIFIL beschossen und dabei mindestens zwei Blauhelmsoldaten verletzt. Ein Panzer der israelischen Armee habe einen Beobachtungsposten der Vereinten Nationen direkt getroffen, teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. An UNIFIL sind auch Bundesheersoldaten beteiligt, sie waren aber nicht betroffen.
Literaturnobelpreis geht an Südkoreanerin Han Kang
Stockholm - Der Literaturnobelpreis 2024 geht an die Südkoreanerin Han Kang. Die 53-Jährige ist die erste Frau unter den bisher verkündeten Nobelpreisträgern dieses Jahres, die erste Autorin aus ihrem Land und gleichzeitig die 18. Frau, die mit der prestigeträchtigsten Auszeichnung der Literaturwelt ausgezeichnet wird. Der Preis ist heuer mit elf Millionen Schwedischen Kronen (970.000 Euro) dotiert und wird traditionell am 10. Dezember überreicht, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel.
Selenskyj reist mit Bitte um Militärhilfe quer durch Europa
Berlin - Mit einem Besuchsmarathon quer durch Europa versucht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die letzten Hilfsreserven für den Abwehrkampf seines Landes gegen Russland zu mobilisieren. Einen Tag vor seiner geplanten Visite in Berlin standen dabei der Reihe nach London, Paris und Rom auf dem Programm. In der britischen Hauptstadt empfing Premier Keir Starmer seinen Staatsgast an der Türschwelle des Regierungssitzes 10 Downing Street.
1 Mio. Euro Geldstrafe für Ex-Lobbyist Peter Hochegger
Wien - Im Zusammenhang mit sogenannten Liquiditätsreserven der Telekom Austria - die interne Bezeichnung für seinerzeitige Schwarzgeldkassen - ist der Ex-Lobbyist Peter Hochegger am Donnerstagnachmittag am Wiener Landesgericht wegen Abgabenhinterziehung schuldig gesprochen worden. Ein Schöffensenat verurteilte den mittlerweile 75-Jährigen zu einer Geldstrafe in Höhe von 1 Mio. Euro oder - für den Fall der Uneinbringlichkeit - zu zehn Monaten Ersatzfreiheitsstrafe.
Beschlagnahmtes Raser-Auto erstmals versteigert
Bregenz - In Österreich ist erstmals ein beschlagnahmtes Raser-Auto versteigert worden. Das ist seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung möglich. Das Fahrzeug war in Vorarlberg einem Schnellfahrer abgenommen worden und kam nun über eine Onlineauktion des Dorotheum unter den Hammer. Das berichtete am Donnerstag "Der Standard" (online).
EU-Ausgaben: Rechnungshof findet immer mehr Fehler
Brüssel - Die Fehlerrate bei den EU-Ausgaben steigt weiter: 2023 wurden 5,6 Prozent von insgesamt 191,2 Milliarden Euro nicht korrekt verwendet, so Tony Murphy, Präsident des EU-Rechnungshofs, bei der Präsentation des jährlichen Berichts zum EU-Budget am Mittwoch. Von den Finanzhilfen im Rahmen des Corona-Aufbaufonds in Höhe von 48 Mrd. Euro wurde laut Bericht 2023 ein Drittel nicht richtig ausgegeben. Auch die österreichische Nutzung wird kritisiert.
Polizei mit Beschwerde zu Durchsuchungen vor VwGH abgeblitzt
Wien - Ein Klimaaktivist, der im Februar 2023 von der Exekutive in Wien gezwungen worden war bei einer Durchsuchung seine Unterwäsche hinunterzuziehen, hat mit seiner Beschwerde nun auch vom Verwaltungsgerichtshof (VwGH) Recht bekommen. Der VwGH wies eine Revision der Landespolizeidirektion gegen ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichts Wien zurück. Das Höchstgericht stellte erneut fest, dass kein ausreichendes Gefährdungspotenzial für die Amtshandlung vorgelegen sei.
Impfen laut WHO Mittel gegen Resistenzen
Genf - Impfstoffe könnten beim Kampf gegen Todesfälle durch antimikrobielle Resistenzen nach einem UNO-Bericht eine wichtige Rolle spielen. Mehr als eine halbe Million Menschenleben jährlich könnten gerettet werden, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Antimikrobielle Mittel umfassen gegen Bakterien, aber auch gegen Viren, Pilze und Parasiten wirkende Substanzen.
Wiener Börse mit leichterer Tendenz
Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Donnerstag nach mit Spannung erwarteten US-Inflationszahlen leichter aus dem Handel verabschiedet. Der ATX schloss mit minus 0,19 Prozent auf 3.604 Einheiten. Auch an den europäischen Leitbörsen gab es nach den klaren Vortageszuwächsen kleine Rückgänge zu sehen. In den USA hat sich der Preisauftrieb im September weniger als erwartet abgeschwächt. Die Erwartungen an künftige Leitzinssenkungen durch die Fed wurden so etwas gedämpft.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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