23.10.2024 13:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Die Beschäftigten im Handel fordern für den Kollektivvertrag für nächstes Jahr 4,8 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Das ist ein Prozent über der rollierenden Inflation und entspricht dem Abschluss der Metallindustrie. Zu Beginn der KV-Verhandlungen Mittwochmittag hatten die Arbeitgeber eine Erhöhung über die Jahresinflation von 3,8 Prozent jedenfalls ausgeschlossen. Neben dem Lohnplus fordern die Arbeitnehmervertreter auch mehr Freizeit.
Israels Militär greift libanesische Küstenstadt Tyrus an
Beirut/Jerusalem - Im Libanon hat das israelische Militär nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Tagen rund 70 Kämpfer der Hisbollah-Miliz getötet. Darunter seien auch drei Kommandeure, teilte die Armee am Mittwoch in der Früh mit. Am Vormittag griff Israel nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA die Küstenstadt Tyrus an. Auf Live-Bildern im arabischen Fernsehen war zu sehen, wie dichte Rauchwolken aus Gebäuden in der Innenstadt aufstiegen.
Umweltbundesamt übersiedelt in Gebäude in Wien-Landstraße
Wien - Die Standortfrage für das Umweltbundesamt (UBA) ist entschieden. Die 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bisher auf vier Häuser in Wien aufgeteilt waren, übersiedeln voraussichtlich 2026 in ein bestehendes Gebäude in Wien-Landstraße. Die Art-Invest Real Estate gewann die Ausschreibung und wird die Immobilie renovieren, gab Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Mittwoch bekannt. Eine 2017 verkündete Übersiedlung nach Niederösterreich hatte viel Kritik ausgelöst.
81 Prozent fordern von Politik Taten gegen Klimakrise
Wien - 81 Prozent der heimischen Bevölkerung halten angesichts der Klimakrise Gegenmaßnahmen für nötig und fordern politische Taten. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Integral ergeben, die am Mittwoch von der Umweltinitiative "Mutter Erde" und Greenpeace bei einer Pressekonferenz in Wien vorgestellt wurde. Drei Viertel der 1.000 Befragten kündigten zudem an, sich künftig auch selbst klimafreundlicher verhalten zu wollen.
Clan-Paten mit Hilfe aus Österreich in Spanien festgenommen
Barcelona/Wien - Zwei hochrangige Mitglieder eines berüchtigten Clans in Spanien sind mit Hilfe eines Hinweises aus Österreich in Barcelona festgenommen worden. Durch die enge Zusammenarbeit des Bundeskriminalamtes mit internationalen Partnerbehörden konnten die beiden Männer am vergangenen Freitag und am gestrigen Dienstag in Haft genommen werden. Die beiden sollen mit großen Mengen Drogen gehandelt, Entführungen durchgeführt sowie schwerste Gewalttaten, darunter auch Morde, begangen haben.
Putin: BRICS-Gipfel erörtert finanzielle Zusammenarbeit
Kasan - Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei der Eröffnung des BRICS-Gipfels am Mittwoch in der russischen Stadt Kasan eine vertiefte finanzielle Zusammenarbeit angeregt. Eine "Vertiefung der finanziellen Zusammenarbeit innerhalb der BRICS" sei ein ebenso wichtiges Thema wie die Erweiterung der Vereinigung. Er sprach vom Beitrittswunsch vieler Länder des Globalen Südens. Es gebe mehr als 30 Länder, die sich dem Bündnis anschließen wollten, sagte Putin.
Österreicher sparen mehr und fahren Kredite zurück
Wien - Die österreichischen Haushalte legen mehr Geld auf die hohe Kante - nach Berücksichtigung der Inflation wird das Ersparte aber seit 2022 jedes Jahr weniger wert. Das Geldvermögen erreichte zwar im Juni 2024 mit 872,1 Mrd. Euro nominell einen Rekordwert. Inflationsbereinigt war das Geld aber um fast 1 Prozent weniger Wert als im Jahr davor. Auch 2023 (minus 5,1 Prozent) und 2022 (minus 10 Prozent) hat das Geldvermögen real an Wert verloren, zeigen Daten der Nationalbank.
Obduktion nach tödlichem Schuss in Kärntner Kaserne
Spittal an der Drau - Nach dem Tod eines Grundwehrdieners am Dienstagnachmittag in der Türk-Kaserne in Spittal an der Drau hat die Staatsanwaltschaft Klagenfurt eine Obduktion beantragt. Der 21-Jährige war von einem Kollegen angeschossen worden und in einem Krankenhaus an den Verletzungen gestorben. Der Schuss hatte sich laut einer Aussendung des Verteidigungsministeriums aus der Dienstpistole eines 20-jährigen Wachsoldaten gelöst. Der Beschuldigte sei in Polizeigewahrsam.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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