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Geändert am: 24.06.2024 22:18:15

Nach ifo-Index: Uneinheitlicher Handelsschluss an den US-Börsen -- ATX und DAX schließen stärker -- Asiens Märkte zum Handelsende uneins

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt zeigte sich zum Wochenauftakt höher.

Der ATX legte kurz nach Handelsbeginn etwas zu und stieg im Anschluss weiter. Letztendlich ging er 0,75 Prozent fester bei 3.618,70 Einheiten aus der Sitzung.

Am heutigen Montag wurde am Vormittag bereits das ifo-Geschäftsklima für Deutschland veröffentlicht. Das deutsche Konjunkturbarometer für Juni fiel schlechter aus als erwartet. "Die deutsche Wirtschaft verliert den Anschluss an die Weltwirtschaft. Während weltweit die Aktivität kräftig ist, dümpelt die deutsche Konjunktur vor sich hin", meinte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank dazu.

Davon abgesehen fiel der Wochenbeginn ruhig aus. Unternehmensseitig blieb die heimische Nachrichtenlage sehr dünn.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Montag fester.

Der DAX eröffnete nahezu unverändert, zeigte sich aber schon kurz darauf freundlicher und notierte klar in der Gewinnzone. Zum Ende des Handelstages notierte das deutsche Börsenbarometer 0,89 Prozent höher bei 18.325,58 Punkten.

Die Hoffnung auf eine Lösung im Zollstreit zwischen der Europäischen Union (EU) und China gab dem DAX zu Wochenbeginn Rückenwind. In der Vorwoche hatte der DAX schon fast ein Prozent zugelegt und einen Puffer zur 100-Tage-Durchschnittslinie aufgebaut. Laut dem Marktbeobachter Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets zog die jüngste Stabilisierung des DAX über der Marke von 18.000 Punkten zuletzt spekulative Käufe nach sich.

Bezüglich des ifo-Index schrieb die Helaba, die Zweifel an einer allmählichen Belebung der wirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland im zweiten Halbjahr nähmen zu. "Die Zinssenkungsspekulationen bezüglich der Europäischen Zentralbank (EZB) im Verlauf des dritten Quartals und auch bis zum Jahresende werden wohl forciert", sagte Ralf Umlauf von der hessisch-thüringischen Landesbank. Eine weitere geldpolitische Lockerung wäre wohl auch nach dem Geschmack der Anleger.

Allerdings schwebt weiter das Damoklesschwert der anstehenden Frankreich-Wahlen über den Märkten. Die Aktienmarktstrategen von JPMorgan befürchten, dass die davon ausgehenden Risiken noch einmal für einen Rückschlag sorgen könnten. Noch schreckt das Team um den Analysten Mislav Matejka deshalb vor einem "Overweight"-Votum für europäische Aktien gegenüber den USA zurück. Die Experten stellen die Anleger aber für das zweite Halbjahr auf eine nahende Chance zum Einstieg in Aktien der Eurozone ein.

WALL STREET

Die US-Börsen bewegten sich am Montag in unterschiedliche Richtungen.

Der Dow Jones Index schloss mit einem Plus von 0,67 Prozent bei 39.410,87 Punkten.
Der NASDAQ Composite verlor unterdessen 1,09 Prozent und schloss bei 17.496,82 Zählern.

Zum Start in die neue Börsenwoche zeigte sich am Aktienterminmarkt mit uneinheitlicher Tendenz. Frische Impulse für den breiten Markt waren nach dem Verfall von Optionen und Futures auf Indizes und Einzelaktien zum Wochenschluss zunächst nicht in Sicht. Inwieweit die bislang treibenden Themen Künstliche Intelligenz und Zinssenkungen durch die US-Notenbank für kurzfristig weiter steigende Kurse sorgen können, wird kontrovers diskutiert. Die erst am Freitag anstehenden neuen Preisdaten, die die Spekulation über den Zeitpunkt einer ersten US-Zinssenkung anheizen könnten, dürften die nächsten Impulse setzen.

Zu den Optimistinnen am Markt zählt Marktstrategin Emily Bowersock Hill von Bowersock Capital Partners. "Der Aufwärtstrend des Aktienmarktes wird sich wahrscheinlich zumindest kurzfristig fortsetzen. Die Inflationsdaten werden den Markt wahrscheinlich weiterhin positiv überraschen und der Fed ermöglichen, die geplante einmalige Zinssenkung durchzuführen", sagt sie. Andere Stimmen warnen indes vor einer möglichen Abwärtskorrektur im heiß gelaufenen Technologiesektor. Denn irgendwann müsse der KI-Boom den Beweis antreten, dass er die Gewinne der Unternehmen auf breiter Basis beflügele, so eine Stimme aus dem Handel.

ASIEN

Die Börsen in Fernost bewegten sich am Montag in unterschiedliche Richtungen.

In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 mit einem Plus von 0,54 Prozent bei 38.804,65 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland ging der Shanghai Composite mit einem Minus von 1,17 Prozent bei 2.963,10 Zählern aus dem Handel. In Hongkong ging der Hang Seng bei 18.027,71 Einheiten nahezu unverändert aus dem Handel.

In Tokio kam zum Wochenauftakt Unterstützung vom Yen, der seine Talfahrt fortsetzte angesichts ausbleibender klarer Signale der japanischen Notenbank, den ultraexpansiven Kurs zu verlassen.

An den chinesischen Börsen hieß es, die Marktteilnehmer warteten auf neue Daten zu den Gewinnen der Industrieunternehmen im späteren Wochenverlauf, um neue Erkenntnisse über die Lage der Konjunktur in China zu erhalten.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Uranpreis 70,05 -0,65 -0,93
Weizenpreis 221,00 -0,50 -0,23
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