16.07.2024 13:00:40
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-
erwartet keine Konsequenzen aus einer Feststellung von Mängeln im Konzernabschluss 2019 durch die Finanzaufsicht Bafin. Es seien "keine Anpassungen oder andere Maßnahmen erforderlich", sagte ein Sprecher der Deutschen Bank auf Anfrage von Dow Jones Newswires. "Die Deutsche Bank ist nach heutigem Stand der Ansicht, dass ihr Jahresabschluss und andere Veröffentlichungen 2019 den IFRS-Anforderungen in vollem Umfang entsprechen."
HUGO BOSS
Die Aktie von Hugo Boss ist am Dienstagmorgen der größte Verlierer im MDAX, nachdem der Premiummode-Hersteller am Montagabend seine Umsatz- und Gewinnziele für das Gesamtjahr deutlich gesenkt hat.
MATCH GROUP
hat offenbar einen aktivistischen Investor an Bord. Starboard Value habe einen großen Anteil an der Muttergesellschaft der Dating-App Tinder aufgebaut, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen. Der Investor dränge auf einen Turnaround insbesondere bei Tinder. Andernfalls solle das Unternehmen verkauft und von der Börse genommen werden.
RICHEMONT
Eine schwächere Nachfrage nach Luxusgütern insbesondere in China hat bei Richemont im ersten Geschäftsquartal zu einem leichten Umsatzrückgang geführt. In der Kernsparte Schmuck stieg der Umsatz jedoch etwas stärker als erwartet. Die Aktie legte zu Handelsbeginn zu.
SKODA/TALGO
Der spanische Bahntechnikkonzern Talgo hat nach eigenen Angaben ein Übernahmeangebot des tschechischen Verkehrstechnikunternehmens Skoda Transportation in nicht genannter Höhe vorliegen. Es handelt sich dabei um eine konkurrierende Offerte zu der des ungarischen Konsortiums Ganz-Mavag, das Talgo vor vier Monaten bekommen hat.
SWISS RE
dürfte nach Einschätzung der Swiss Re von der Entwicklung der Weltwirtschaft profitieren. Trotz Sorgen angesichts geopolitischer Spannungen und Inflation habe sich die Weltwirtschaft als "bemerkenswert widerstandsfähig" erwiesen und schaffe so die Voraussetzungen für Wachstum und höhere Profitabilität in dem Sektor.
TOTALENERGIES
hat in der Öl- und Gasförderung im zweiten Quartal das obere Ende der eigenen Prognosespanne erreicht, rechnet aber damit, dass schwache Raffineriemargen das Ergebnis im Downstream-Bereich beeinträchtigt haben.
UNITEDHEATLTH
ist im zweiten Quartal etwas stärker gewachsen als erwartet. Der US-Krankenversicherer verdiente zudem unter dem Strich mehr als von Analysten prognostiziert. Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr bekräftigte der US-Konzern.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/flf
(END) Dow Jones Newswires
July 16, 2024 07:00 ET (11:00 GMT)

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