04.10.2024 13:10:43
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-
Am Frankfurter Flughafen kommt es wegen einer technischen Störung bei der Deutschen Flugsicherung zu Problemen im Flugverkehr. Es sei mit erheblichen Verzögerungen im Betriebsablauf und Flugausfällen zur rechnen, warnte der Flughafenbetreiber Fraport in einer Mitteilung. Fluggästen werde empfohlen, "den Flugstatus regelmäßig auf den Internetseiten der Fluggesellschaften zu prüfen".
SPIRIT AIRLINES
Nach der gescheiterten Fusion mit Jetblue Airways hat die US-Billigairline Spirit Airlines nach Angaben informierter Kreise mit ihren Anleihegläubigern über etwaige Konditionen für ein Insolvenzverfahren gesprochen. Spirit Airlines hat auch eine außergerichtliche Restrukturierung in Erwägung gezogen, sagten die Informanten, wenngleich sich die jüngsten Gespräche eher darauf konzentriert hätten, die Unterstützung für ein Gläubigerschutzverfahren nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts zu erlangen. Ein solcher Antrag, sollte es dazu kommen, stünde aber nicht unmittelbar bevor, sagten sie.
RECORDATI/SANOFI
Recordati kauft Sanofi für 825 Millionen US-Dollar die weltweiten Rechte am Autoimmunpräparat Enjaymo ab. Die Vereinbarung sieht überdies Meilensteinzahlungen von bis zu 250 Millionen Dollar vor, wenn Recordati mit Enjaymo bestimmte Umsatzschwellen übertrifft. Mit Enjaymo wird die Kälteagglutinin-Krankheit behandelt, eine seltene Erkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem seine eigenen roten Blutkörperchen angreift. Der humanisierte monoklonale Antikörper ist seit 2022 in den USA, der Europäischen Union und in Japan zugelassen.
AKZONOBEL
sucht im Rahmen einer strategischen Überprüfung Optionen für sein südasiatisches Dekorfarbengeschäft. Möglich seien Partnerschaften, Fusionen oder ein Verkauf, teilte der niederländische Farbenkonzern mit. In der vergangenen Woche hatte Akzonobel bereits Pläne zum Abbau von 2.000 Arbeitsplätzen weltweit vorgestellt. Damit sollen Kosten gesenkt und Strukturen verschlankt werden. 5,6 Prozent der Belegschaft sind davon betroffen. Der Konzern hatte jüngst mit seinen Gewinnen den Markt enttäuscht.
DIE HAFENARBEITER
in den USA haben nach einem verbesserten Vertragsangebot der Hafenbetreiber erklärt, zur Arbeit zurückzukehren und einen dreitägigen Streik beendet, der die amerikanische Wirtschaft insgesamt empfindlich zu stören drohte. Der Durchbruch kam, nachdem die Arbeitgeberseite eine Lohnerhöhung von 62 Prozent über einen Zeitraum von sechs Jahren angeboten hatte, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Die Gewerkschaft hatte eine Lohnerhöhung von 77 Prozent über die gesamte Vertragslaufzeit verlangt.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros
(END) Dow Jones Newswires
October 04, 2024 07:11 ET (11:11 GMT)

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