20.09.2024 07:33:49

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Do, 17:15 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1162 -0,0% 1,1162 1,1131 +1,1%

EUR/JPY 158,87 -0,2% 159,22 158,94 +2,1%

EUR/CHF 0,9454 -0,1% 0,9461 0,9436 +1,9%

EUR/GBP 0,8400 -0,0% 0,8403 0,8396 -3,2%

USD/JPY 142,37 -0,2% 142,64 142,80 +1,1%

GBP/USD 1,3287 +0,0% 1,3285 1,3257 +4,4%

USD/CNH 7,0478 -0,3% 7,0724 7,0745 -1,1%

Bitcoin

BTC/USD 63.867,95 +1,5% 62.908,35 63.115,15 +46,7%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar etwas fester, kam im Verlauf aber wieder zurück. Der Dollar-Index notierte schließlich wenig verändert. Die deutliche Zinssenkung habe nicht wirklich überrascht, erklärten die Devisenanalysten von Unicredit die Reaktion des Greenback. Außerdem habe Powell deutlich gemacht, dass die Fed dieses Tempo nicht beibehalten werde. Das britische Pfund wertete derweil zum Dollar auf, nachdem die Bank of England ihren Leitzins unverändert belassen hat. Die BoE argumentierte, die Geldpolitik müsse restriktiv bleiben, bis die Inflationsgefahren verschwunden seien. Damit kontrastiert die BoE-Politik mit dem Kurs der Fed.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 71,80 71,95 -0,2% -0,15 +1,2%

Brent/ICE 74,66 74,88 -0,3% -0,22 -0,9%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

Am Ölmarkt erholten sich die Preise von den Vortagesabgaben im Gefolge des Zinsentscheids wieder. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöhten sich um bis zu 1,6 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen auch auf die Gefahr einer Eskalation des Nahostkonflikts nach der massenhaften Explosion von Kommunikationsgeräten.

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.593,16 2.586,74 +0,2% +6,43 +25,7%

Silber (Spot) 31,04 30,79 +0,8% +0,25 +30,6%

Platin (Spot) 988,48 993,00 -0,5% -4,53 -0,4%

Kupfer-Future 0,00 4,29 0% 0 +8,7%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

Auch der Goldpreis profitierte von der Zinssenkung und von der Aussicht auf weiter fallende Zinsen. Der Preis für die Feinunze stieg deutlich um 1,2 Prozent.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

GELDPOLITIK CHINA

Die People's Bank of China (PBoC) hat ihren Referenzzins für Bankkredite (LPR) an Unternehmen und Haushalte unverändert belassen. Wie die Notenbank des Landes mitteilte, bleiben der einjährige Referenz-Zinssatz (Loan Prime Rate - LPR) bei 3,35 Prozent und der fünfjährige LPR bei 3,85 Prozent. Die Loan Prime Rate ist einer der Leitzinsen der PBoC. Sie hatte ihn im August 2019 reformiert und dient den Banken als Vorgabe für ihre Ausleihesätze. Die wirtschaftliche Aktivität in China hat sich im August abgeschwächt, was die Erwartungen an eine weitere Lockerung geschürt hatte.

COMMERZBANK

Bundesfinanzminister Christian Lindner hat den Willen des Bundes bekräftigt, nicht dauerhaft Anteile an der Commerzbank zu halten. "Der Bund kann, darf, will nicht auf Dauer an einer privaten Bank beteiligt sein", sagte Lindner. "Deshalb war die politische Leitentscheidung, dass die Commerzbank auch privatisiert wird, ein erster Schritt." Darüber habe der Interministerielle Lenkungsausschuss entschieden, es sei dann von den Fachleuten und der Finanzagentur umgesetzt worden.

LUFTHANSA

hat ihre tägliche Flugverbindung von Frankfurt in die chinesische Hauptstadt Peking auf den Prüfstand gestellt. Eine Entscheidung darüber werde letztendlich im Oktober getroffen, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage.

DEUTZ

bekommt zum 1. Oktober einen neuen Finanzvorstand. Wie der Konzern mitteilte, verlässt der amtierende CFO und Arbeitsdirektor Timo Krutoff das Unternehmen zum 30. November im besten gegenseitigen Einvernehmen. Zu seinem Nachfolger hat der Aufsichtsrat bereits zum 1. Oktober Oliver Neu bestellt, derzeit Senior Vice President Finance & Controlling bei Deutz.

UNIPER

und der US-Ölkonzern Conocophillips haben ihre langfristige Gaspartnerschaft verlängert. Im Rahmen der Vereinbarung wird Conocophillips Uniper in Nordwesteuropa in den nächsten zehn Jahren mit bis zu 10 Milliarden Kubikmetern Erdgas beliefern.

SHELL

kommt mit seinem geplanten Ausstieg bei der Öl-Raffinerie PCK Schwedt in Brandenburg offenbar nicht so schnell voran wie gedacht. Der Verkauf der Beteiligung in Höhe von 37,5 Prozent an den britischen Energiekonzern Prax Group verzögere sich wegen anhängiger Klagen Dritter, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ungenannte Quellen. Die Beteiligung werde mit rund 155 Millionen bis 190 Millionen Euro bewertet.

FEDEX

hat im ersten Geschäftsquartal einen Rückgang beim Umsatz und Gewinn verzeichnet und seinen Ausblick für das Geschäftsjahr gesenkt. Der Nettogewinn sank auf 790 Millionen US-Dollar bzw. 3,21 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 1,08 Milliarden Dollar bzw. 4,23 Dollar je Anteilsschein. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 3,60 Dollar. Analysten hatten laut Factset mit 4,75 Dollar gerechnet. Die Einnahmen fielen um 0,5 Prozent auf 21,6 Milliarden Dollar. Hier lagen die Markterwartungen bei 21,87 Milliarden Dollar.

NIKE

Wie der US-Sportartikelhersteller mitteilte, verlässt CEO John Donahoe das Unternehmen im Januar. Sein Nachfolger wird Elliott Hill, der zu Nike zurückkommt und bereits am 14. Oktober den Chefposten übernimmt.

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/err/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 20, 2024 01:34 ET (05:34 GMT)

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!