16.07.2024 11:32:00
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Österreichische Staatsanleihen am Vormittag mit Kursgewinnen
US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump wird den Attentatsversuch zu seinen Gunsten nutzen und politischen Profit daraus schlagen, hieß es in einem Helaba-Kommentar. Seine Wahlchancen werden derzeit höher eingeschätzt, tiefe Spuren haben die Ereignisse an den Finanzmärkten aber nicht hinterlassen.
Datenseitig richtete sich der Blick heute Vormittag nach Deutschland. Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Juli erstmals seit einem Jahr eingetrübt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 5,7 Punkte auf 41,8 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang des Konjunkturindikators auf 41,0 Punkte gerechnet. Dies ist der erste Rückgang seit Juli 2023.
Die Bewertung der Konjunkturlage hingegen hellte sich etwas auf. Der entsprechende Indexwert stieg um 4,9 Punkte auf minus 68,9 Zähler. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 74,8 Punkte gerechnet.
Die Nachfrage nach Firmenkrediten wird einer Umfrage der Europäischen Zentralbank zufolge voraussichtlich im Sommer wieder zulegen. Sollte sich die Erwartung der Banken in der Eurozone für das dritte Quartal bestätigen, wäre dies der erste Anstieg der Nachfrage seit dem Sommerquartal 2022, geht aus der am Dienstag veröffentlichten Umfrage hervor. Im zweiten Quartal schwächte sich die Nachfrage wie schon im Auftaktquartal ab. Auch in Österreich ging die Nachfrage zurück.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,96 3,03 -0,07 19 5 Jahre 2,72 2,76 -0,04 31 10 Jahre 2,92 2,95 -0,03 48 30 Jahre 3,20 3,23 -0,03 57
ger/mik

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