09.07.2024 10:30:38

OTS: KfW / Erste "Capital Markets Conference on Energy Transition for ...

Erste "Capital Markets Conference on Energy Transition for Germany":

Plattform für Dialog zum Ausbau der Energieinfrastruktur in

Deutschland

Frankfurt am Main (ots) -

- Großes Interesse von deutschen und internationalen Investoren an

Energie-Projekten in Deutschland

- Mehr als 150 hochranginge Vertreterinnen und Vertreter institutioneller

Investoren aus der deutschen und internationalen Finanz- und Energiewirtschaft

sowie der Politik

- Energiewende erfordert weltweit substanzielle Investitionen, allein in

Deutschland bis Mitte des Jahrhunderts rund 300 Mrd. EUR für die

Netzinfrastruktur

Großes Interesse an der ersten Investorenkonferenz der KfW in Zusammenarbeit mit

der Deutschen Bank: Mehr als 150 hochranginge Vertreterinnen und Vertreter

institutioneller Investoren der nationalen und internationalen Finanz- und

Energiewirtschaft sowie der Politik kamen am 9. Juli in Frankfurt am Main

zusammen, um Investitionsmöglichkeiten im Energiesektor in Deutschland zu

erörtern. Ziel der ersten "Capital Markets Conference on Energy Transition for

Germany" unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert

Habeck war es, einen Dialog zwischen institutionellen Investoren, der

Finanzwirtschaft Energieunternehmen und Politik zu initiieren. Bei der

eintägigen Konferenz ging es um die Frage, welche Chancen eine klimaneutrale

Energieversorgung in Deutschland für in- und ausländische Investoren bieten

kann.

Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck: "Deutschland will

bis 2045 klimaneutral sein und den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien

bis 2030 auf 80 % steigern. Nachdem Erneuerbare in 2023 erstmals mehr als die

Hälfte der Stromversorgung in Deutschland abdeckten, sind diese verbindlichen

Klimaziele in Reichweite. Der nächste große Meilenstein der Energiewende ist der

Ausbau von Energieinfrastrukturen. Den Netzausbau haben wir bereits spürbar

beschleunigt, der Bau des Wasserstoff-Kernnetzes startet. Dabei verfolgen wir

langfristige Ziele und haben robuste Pfade eingeschlagen, die ein verlässliches,

langfristiges und lohnendes Anlagefeld für Investoren bieten. Diese Konferenz

bringt relevante Akteure aus Finanzwelt, Energiewirtschaft und Politik zusammen

und ermöglicht so wertvolle Diskussionen zu Finanzierungspfaden für die deutsche

Energiewende."

Der Vorstandsvorsitzende der KfW, Stefan Wintels: "Die deutsche Energiewende ist

bei verlässlichen Rahmenbedingungen für internationale Investoren hoch

attraktiv. Das starke Interesse an der heutigen Konferenz belegt dies. Um die

Chancen des 'Investment Case Deutschland' zu nutzen, braucht es einen starken

Kapitalmarkt, der bei der Finanzierung der Transformation künftig eine noch

wichtigere Rolle spielen wird. Dazu fördern wir den Dialog von Finanzindustrie,

Realwirtschaft und Politik und setzen uns für investitionsfreundliche

Rahmenbedingungen ein."

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank: "Die Neuaufstellung

der Energieversorgung ist eine der vorrangigen Aufgaben, um die

Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern. Sie ist gleichzeitig

eine große Chance: Investitionen in günstige, verlässliche und nachhaltige

Energiequellen können zu dem wirtschaftlichen Wachstum beitragen, das wir in

Deutschland dringend brauchen. Aber dafür braucht es erhebliche Investitionen -

und einen starken Kapitalmarkt, um diese zu finanzieren. Als globale Bank mit

Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten möchten wir dazu beitragen, die

Kapitalmarktstrukturen in Deutschland und Europa zu verbessern und den Dialog

mit Investoren auszubauen."

Der für die Transformation erforderliche Ausbau der erneuerbaren Energien setzt

geeignete und flexible Übertragungs- und Verteilnetze voraus und erfordert daher

hohe Investitionen. Laut einer Prognos-Studie im Auftrag der KfW sind bis zur

Mitte des Jahrhunderts allein für die Netzinfrastruktur zusätzliche

Investitionen von rund 300 Mrd. EUR erforderlich. Die Mittel hierfür können

nicht allein von der öffentlichen Hand kommen, sondern müssen zum weit

überwiegenden Teil bei privaten Geldgebern bzw. über den Kapitalmarkt

mobilisiert werden. Interessante Investitionsmöglichketen bieten sich in den

kommenden Jahren auch im Bereich der Wasserstoffnetze sowie der

Speicher-Infrastruktur.

Die teilnehmenden Unternehmen setzten sich u.a. aus internationalen

Infrastrukturfonds, Pensionskassen und Versicherungen,

Vermögensverwaltungsgesellschaften, Banken sowie Unternehmen der

Energiewirtschaft zusammen.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Wolfram Schweickhardt,

Tel. +49 69 7431 1778

E-Mail: mailto:wolfram.schweickhardt@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/5819137

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