14.10.2024 10:27:00
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Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise mit Abschlägen
China kündigte am Wochenende weitere Maßnahmen zur Wiederbelebung seiner angeschlagenen Wirtschaft an. Finanzminister Lan Foan versprach unter anderem, den Lokalregierungen bei der Bewältigung ihrer Verschuldung zu helfen, gleichzeitig die Ausgaben von Staatsanleihen zu erhöhen und Subventionen für Geringverdiener anzubieten.
Allerdings bliebt Minister Lan konkrete Details zur Höhe eines Konjunkturpakets schuldig, was Investoren an den Finanz- und Rohstoffmärkten ein wenig enttäuschte und auf die Ölpreise drückte. So ist China ein großer Ölkonsument - schwächelt die Wirtschaft des Landes, sinkt die Ölnachfrage entsprechend.
Im Blick bleibt auch die Lage in Nahost. Zuletzt hatte die Angst vor einer weiteren Eskalation der Spannungen zwischen Israel und dem Iran die Ölpreise immer wieder nach oben getrieben. Insbesondere wird ein Vergeltungsangriff Israels auf Anlagen der iranischen Ölindustrie befürchtet, der Auswirkungen auf den internationalen Handel mit dem Rohstoff haben könnte. Sollte ein solcher Angriff ausbleiben, könnten die Ölpreise womöglich wieder deutlicher fallen.
Der Preis für ein Barrel OPEC-Öl wurde zuletzt für Freitag mit 78,43 Dollar festgelegt, nach 77,23 Dollar am Donnerstag. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis zeigte sich am Montagvormittag gut behauptet. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) legte an der Rohstoffbörse in London um 0,14 Prozent auf 2.660,45 US-Dollar zu.
ger/mik

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