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04.10.2024 08:57:00
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Wiener Aktienmarkt vorbörslich schwächer erwartet
Datenseitig steht am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus. "Er hat in der Regel großen Einfluss auf die Zinserwartungen, denn Vertreter der US-Notenbank werden nicht müde, die Bedeutung des Arbeitsmarktes für die Geldpolitik zu betonen", schreibt die Helaba.
Laut den Experten des Instituts gibt es kaum Hinweise auf eine deutliche Abschwächung am US-Jobmarkt. "Die Lage ist nach wie vor als solide zu bezeichnen, sodass Zinssenkungsfantasien keine neue Nahrung erhalten sollten. Dafür sprechen auch die durchschnittlichen Stundenlöhne, die mit einem erwarteten Plus von 0,3 % gegenüber dem Vormonat immer noch ansehnlich wären", heißt es weiter.
Meldungsseitig blieb es in Wien bisher sehr ruhig, eine Analystenstimme kam zur Telekom Austria. Die Erste Group hat das Kursziel von 8,70 auf 9,45 Euro angehoben und gleichzeitig das Rating "Hold" bestätigt.
Am Donnerstag hatte der ATX 0,81 Prozent auf 3.583,64 Einheiten verloren und verbuchte damit bereits seinen 3. Minustag in Folge. Am heimischen Aktienmarkt gestaltete sich das Meldungsaufkommen erneut sehr mager. Unter den schwergewichteten Banken gaben BAWAG 2,2 Prozent und Raiffeisen Bank International um 1,5 Prozent nach. Die Aktien der Erste Group konnten sich gegen den Abwärtsdruck stemmen und moderate 0,1 Prozent zulegen.
Unter den weiteren Schwergewichten in Wien schwächten sich voestalpine um 2,3 Prozent ab. Wienerberger bauten ein Minus von 3,5 Prozent. Bei der OMV gab es hingegen einen Aufschlag von 0,4 Prozent zu sehen. Im Technologiebereich reduzierten sich die AT&S-Anteilsscheine um 0,8 Prozent. Andritz ermäßigten sich um 1,9 Prozent.
kat/mha
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