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17.10.2024 09:59:00
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Wiener Börse am Vormittag mit geringen Zuwächsen - ATX steigt 0,1%
Die Wiener Börse hat am Donnerstagvormittag minimal zugelegt. Gegen 9.50 Uhr stand der heimische Leitindex ATX 0,09 Prozent höher bei 3.616,50 Einheiten und der breiter gefasste ATX Prime stiegt knappe 0,06 Prozent auf 1.807,04 Punkte. An den europäischen Börsen gab es ebenfalls überwiegend Kursaufschläge zu sehen.
Der Handelstag steht im Zeichen des EZB-Zinsentscheids, der heute Nachmittag erwartet wird. Verschiedene Ratsmitglieder haben Signale gesendet, dass die EZB die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte reduzieren wird. Die Experten der Helaba schreiben, dass die Zinssenkung am Markt bereits fast vollständig eingepreist sei und das Hauptaugenmerk wohl den Begleitkommentaren der Ratsmitglieder gelten werde.
In den USA stehen heute ebenfalls interessante Datenveröffentlichungen am Kalender. So werden am Nachmittag Daten zu den Einzelhandelsumsätzen, der Industrieproduktion und Stimmungsindikatoren veröffentlicht.
Am heimischen Markt gestaltete sich die Nachrichtenlage bisher sehr ruhig. Von Analystenseite meldeten sich die Experten der Baader Bank zu Wort. Erneut haben die Analysten ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien von Andritz bestätigt. Auch das Kursziel von 83,0 Euro wurde vom zuständigen Experten Peter Rothenaicher im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen des steirischen Anlagenbauers beibehalten. Seiner Meinung nach seien die Titel aktuell klar unterbewertet. Im Frühhandel gaben Andritz-Papiere 0,3 Prozent auf 61,2 Euro nach.
Die Titel der Telekom Austria verloren weitere 0,6 Prozent. Am Vortag hatte die Telekom Group bekanntgegeben, im dritten Quartal einen deutlichen Ergebnisrückgang eingefahren zu haben. Die Telekom-Werte hatten daraufhin am Mittwoch bereits 1,9 Prozent eingebüßt.
Bankenaktien zeigten sich am Vormittag uneinheitlich: Während BAWAG 0,8 Prozent dazugewannen und Erste Group 0,1 Prozent stiegen, fielen Raiffeisen Bank International 0,7 Prozent. Einheitlich im Plus notierten aber Versicherungsaktien, so stiegen Vienna Insurance 0,7 Prozent und UNIQA erhöhten sich um 0,4 Prozent.
mha/ste
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