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13.08.2024 12:19:00

Wiener Börse (Mittag) - ATX knapp behauptet, Semperit gesucht

Die Wiener Börse hat am Dienstag zu Mittag leichte Abgaben verzeichnet. Für den Leitindex ATX ging es um 12.05 Uhr um 0,08 Prozent auf 3.565,43 Einheiten hinab. Im Fokus standen zuletzt Konjunkturdaten aus Deutschland, wo das Forschungsinstitut ZEW seine Umfrage unter Börsianern veröffentlicht hatte.

So sind die Erwartungen von Börsenprofis für die deutsche Konjunktur im August so stark eingebrochen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Das Barometer für die Aussichten in den kommenden sechs Monaten sank um 22,6 Punkte auf 19,2 Zähler, wie das ZEW mitteilte.

"Die ZEW-Umfrage bekräftigt den Eindruck, dass die deutsche Wirtschaft nicht richtig auf die Beine kommt. Die aktuelle Lageeinschätzung hat sich nach einer kleinen Verbesserung im Frühjahr wieder eingetrübt", schrieben die Experten der Deutschen Bank. Noch mehr Sorge bereite die Tatsache, dass der Optimismus in den Konjunkturerwartungen aus dem Frühjahr komplett verpufft sei.

Unter den Einzelwerten steigerten sich die Titel des Gummi- und Kautschukkonzerns Semperit nach der Vorlage von Halbjahreszahlen um satte 6,8 Prozent. Die Experten der Erste Group schrieben in einem Kommentar zu den vorgelegten Ergebnissen, dass diese überwiegend im Rahmen der Erwartungen lagen. Der mittelfristige Ausblick sehe "vielversprechend" aus.

Semperit hatte im ersten Halbjahr 2024 einen leichten Umsatzrückgang von annähernd drei Prozent zu spüren bekommen. Das Betriebsergebnis (EBIT) brach um deutlichere 18,6 Prozent ein. Nach Steuern lag das Ergebnis bei 9,6 Mio. Euro und damit klar über den im Vorjahr verbuchten 3,6 Mio.

Auf Analystenseite meldeten sich die Analysten der Berenberg zur DO&CO mit einer Kurszielanhebung von 185 auf 190 Euro zu Wort. Die "Buy"-Bewertung beließ Experte Christoph Greulich unverändert. Die Aktie stieg um 0,8 Prozent auf 145,80 Euro.

Unter den weiteren Einzelwerten zeigten sich die Anteile der voestalpine um 1,7 Prozent leichter. Für Frequentis ging es um 2,1 Prozent hinab. Beide Anteile verzeichnen mit Blick auf ihre Monatsperformance ein Minus von über zehn Prozent.

sto/oeh

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