05.06.2024 12:38:00

Wiener Börse Preis geht 2024 an die Erste Group

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Beim 17. Wiener Börse Preis hat die Erste Group heuer gleich in mehreren Kategorien den ersten Platz belegt. Die Bank gewann sowohl den ATX-Preis - vor Wienerberger und CA Immo - als auch den Journalisten-Preis. Außerdem gab es einen Vönix-Nachhaltigkeitspreis für die Erste. Für den ATX-Preis waren das Rekordergebnis, das ausgewogene und konservative Geschäftsportfolio sowie Performance und Liquidität der Erste Group ausschlaggebend für die ÖVFA-Jury.

"Die heutigen Auszeichnungen, insbesondere der ATX-Preis, sind für mich auch ein sehr schöner Beweis dafür, dass wir vieles richtig gemacht haben und heute so gut dastehen", sagte der Bankchef Willibald Cernko. Der Börsengang vor über 25 Jahren habe den Grundstein für die Entwicklung der Bank zu einem der führenden Finanzdienstleister in Zentral- und Osteuropa gelegt. Auch 2023 war "ein fantastisches Jahr", die Wachstumsstory der Bank lebe mehr denn je, sagte der scheidende Erste-CEO, der seinen Posten Anfang Juli an Peter Bosek übergeben wird, bei der Preisverleihung.

Der Journalistenpreis ging bereits zum fünften Mal in Folge an die Erste Group. Lobend erwähnte die Jury die "gewohnt professionelle Kommunikation und gute Erreichbarkeit" sowie "rasche Reaktion und ausführliche Beantwortung" von Anfragen durch die Erste Group. "Die Arbeit mit den Medien funktioniert sowohl im Österreich-Geschäft als auch in der Gruppe seit Jahren tadellos", fasste ein Jurymitglied seinen Eindruck zusammen. Der Baustoffkonzern Wienerberger durfte sich über den zweiten Platz in dieser Kategorie freuen. Der dritte Platz ging an den Energiekonzern Verbund.

Die bereits zum elften Mal verliehenen Journalistenpreise würdigen herausragende Medienarbeit. Unter dem Vorsitz von APA-Finance bewertet eine Fachjury bestehend aus führenden Journalistinnen und Journalisten der Finanz- und Wirtschaftsressorts die Qualität und Transparenz der Medienarbeit börsenotierter Unternehmen.

"Mit dem Journalist:innen-Preis wollen wir die Unternehmen und die handelnden Personen vor den Vorhang holen, die sich in den vergangenen Monaten besonders um eine aktive Kommunikation verdient gemacht haben. Denn eine transparente Medienarbeit ist ein wichtiger Faktor für das Anleger:innenvertrauen und somit auch für Investitionsentscheidungen", fasst der Juryvorsitzende Wolfgang Nedomansky, Chief Operating Officer APA-Finance, die Zielsetzung des Journalisten-Preises zusammen.

Der erste Platz beim Mid-Cap-Preis ging zum zweiten Jahr in Folge an den Flughafen Wien, gefolgt vom Baukonzern Strabag und dem Kranhersteller Palfinger auf den Plätzen zwei und drei. Der Mid-Cap-Preis wird aufgrund von Kennzahlen der Österreichischen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (ÖVFA) ermittelt.

Der Vönix-Nachhaltigkeitspreis ging neben der Erste Group auch an die Telekom Austria sowie an den Faserhersteller Lenzing als beste Unternehmen ihrer jeweiligen Branche. Den Corporate Bond-Preis gewann die Wienerberger und wurde damit in insgesamt drei Kategorien ausgezeichnet.

"Krisenresistent, mit solider Dividendenpolitik und zum Teil Weltmarktführer in ihren Nischen genießen österreichische Unternehmen bei Investorinnen und Investoren weltweit hohes Ansehen", sagte Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse, im Rahmen der Preisverleihung im Palais Niederösterreich. Auch Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) hob in seinen Ausführungen bei der Veranstaltung am Dienstabend die Bedeutung der preisgekrönten Betriebe für den Wirtschaftsstandort hervor: "Die österreichischen börsennotierten Unternehmen zählen zu den Aushängeschildern der heimischen Wirtschaft und finden über die Landesgrenze hinweg international Anerkennung". Die beiden Redner betonten zudem die wichtige Rolle von Finanzbildung und adäquater regulatorischer Rahmenbedingungen zur Stärkung der Kapitalmarktkultur - auch angesichts der Bedeutung des Kapitalmarkts für die nötigen Investitionen in Nachhaltigkeit und Klimawende.

mik/bel

WEB http://www.wienerborse.at

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