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23.09.2024 12:21:00
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Wiener Börse zu Mittag mit leichtem Minus - ATX sinkt 0,1 Prozent
Datenseitig standen am ersten Handelstag der Woche Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone auf dem Programm. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland fielen schlechter aus als von Expertinnen und Experten im Vorfeld prognostiziert. Auch in der Eurozone trübte sich die Unternehmerstimmung stärker ein als erwartet. Der Wert sackte erstmals seit Februar wieder unter die Wachstumsgrenze von 50 Punkten, was auf einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten in dem gemeinsamen Währungsraum hindeutet.
Am heimischen Markt kamen Nachrichten von der Immofinanz. Bei dem Immobilienkonzern zeichnen sich maßgebliche Veränderungen ab: Der Finanzinvestor Petrus Advisers hat am Montag angekündigt, mit dem Immofinanz-Hauptaktionär CPI Property Group (CPIPG) über "strategische Alternativen" bei Immofinanz sprechen zu wollen. Dabei kann es von der Aufspaltung des Konzerns über einen Assetverkauf bis hin zu einem Squeeze-out gehen. Der Finanzinvestor hält laut Aussendung vom Montag 11,5 Prozent der Stimmrechte.
Die Aktien der Immofinanz reagierten mit einem Kurssprung von 5,1 Prozent an die ATX-Spitze. Die Titel des Branchenkollegen CA Immo erhöhten sich direkt dahinter um 1,9 Prozent.
Gewinne gab es auch bei den Papieren der Versorger. EVN-Titel verteuerten sich um 1,6 Prozent und Verbund gewannen 1,8 Prozent dazu.
Tiefer notierten im Gegensatz dazu die Aktien von Banken. Die Werte der BAWAG ermäßigten sich um 1,3 Prozent, Erste Group verloren 0,7 Prozent und Raiffeisen Bank International büßten 0,3 Prozent ein.
mha/spa
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