26.06.2024 12:06:00

Wiener Zinshausmarkt 2023 eingebrochen

Hohe Zinsen und Inflation gepaart mit einer schwachen Konjunktur hat die Stimmung am Markt nachhaltig gedämpft: Die Transaktionsvolumina auf dem Wiener Zinshausmarkt sind 2023 gegenüber 2022 um 57 Prozent eingebrochen. Auch die Investitionen in Dachbodenausbauten sind stark gesunken, zeigt der am Mittwoch veröffentlichte EHL-Zinshausbericht 2024. Preislich war der Rückgang moderater, je nach Lage betrug er aber doch 5 bis 35 Prozent. Stabil blieben lediglich Spitzenobjekte.

Die Transaktionen sanken von 2,2 Milliarden auf nur mehr 950 Millionen Euro. Der Spitzenwert war 2021 mit 2,4 Mrd. Euro verzeichnet worden. Die Zahl der Zinshaus-Transaktionen brach von 306 auf 155 ein, jener der Zinshaus-Anteil von 148 auf 105. Auch hier hatte es 2021 mit 340 respektive 208 den Höchstwert gegeben. "Erst wenn die erhoffte Zinswende tatsächlich kommt, ist mit einer Stabilisierung der Preise und einer Rückkehr der Investoren in großem Stil zu rechnen", analysiert EHL-Geschäftsführer Franz Pöltl.

phs/hel

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