Dencun-Upgrade im Blick 26.02.2024 19:43:00

Ethereum-Kurs gibt Gas: Darum könnte es beim ETH noch weiter nach oben gehen

Ethereum-Kurs gibt Gas: Darum könnte es beim ETH noch weiter nach oben gehen

• Ethereum übersteigt 3.000 US-Dollar-Marke
• Dencun-Upgrade soll Skalierbarkeit und Effizienz des Netzwerks steigern
• Hoffnung auf Ethereum-Spot-ETF treibt an


Für die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung Ethereum ging es in den letzten Monaten kräftig aufwärts. So konnte die Cyberdevise in den letzten zwölf Monaten ein Kursplus von 77,8 Prozent verbuchen. Jüngst konnte die Digitaldevise auch über die Marke von 3.000 US-Dollar springen und markierte damit den höchsten Stand seit April 2022.

Neben Ethereum kann sich auch die Urcyberdevise Bitcoin über satte Kursgewinne in den letzten Monaten freuen. Hier ging es erst kürzlich wieder über die Marke von 53.000 US-Dollar. Für besonderen Rückenwind sorgte die Zulassung von Bitcoin-Spot-ETFs durch die SEC in den USA Anfang 2024. Zwar fielen die Kryptokurse auf die Nachricht der Genehmigung hin zunächst zurück, konnten seither jedoch eine stetige Aufwärtsbewegung verzeichnen.

Dencun-Upgrade soll Skalierbarkeit und Effizienz des Netzwerks steigern

BTC-Echo will noch einen zusätzlichen Treiber für die Ethereum-Rally in den letzten Wochen ausgemacht haben: Das Dencun-Upgrade. Das Upgrade, das auch unter dem Namen Cancun-Deneb bekannt ist, soll voraussichtlich im ersten Quartal 2024 abgeschlossen werden und besteht eigentlich aus einer Kombination von zwei Upgrades - dem Cancun und dem Deneb-Upgrade, wobei das eine Update auf die Consensus Layer abzielt, während das andere die Execution Layer betrifft.

Insgesamt zielt das neue Upgrade darauf ab, die Skalierbarkeit und Effizienz des Netzwerks durch fünf EIPs (Ethereum Improvement Proposals) zu verbessern. EIPs sind Vorschläge, die von der Ethereum-Community zur Verbesserung des Netzwerks eingebracht, diskutiert und überprüft werden können. Stoßen sie auf Anklang, werden sie im Rahmen eines Upgrades implementiert. Ethereum-Endnutzer sollen nach dem Dencun-Upgrade dann von niedrigeren Gasgebühren bei Layer-2-Transaktionen profitieren. Wie bei jedem Upgrade handelt es sich auch bei diesem Update um eine Hard Fork, wie Consensys in einem Blogeintrag erklärt.

Bevor es zu dem Upgrade kommt, werden die Veränderungen in einer Reihe von Test-Netzwerken auf Herz und Nieren geprüft. Außerdem gibt es noch verschiedene EIPs, die noch für das Upgrade in Betracht gezogen werden.

Hoffnung auf Ethereum-Spot-ETF treibt an

Neben dem Dencun-Upgrade dürfte der jüngste Ethereum-Kurssprung auch auf Hoffnungen gründen, neben den Bitcoin-Spot-ETFs könne es zeitnah auch erste Ethereum-ETFs geben. So hat mit dem Vermögensverwalter Franklin Templeton ein weiterer Produktanbieter bei der SEC einen Antrag für die Zulassung eines Ethereum-Spot-ETFs eingereicht. Insgesamt liegen der Behörde damit acht solcher Anträge verschiedener Anbieter vor. Zu den größten Antragsstellern gehören BlackRock und Fidelity, die auch zu jenen gehören, deren Bitcoin-ETFs im Januar zugelassen wurden. Erst letzten Monat hatte die US-Börsenaufsicht jedoch die Entscheidung im Antrag des Krypto-Asset-Managers Grayscale auf Konvertierung seines Ethereum-Trusts in einen Ethereum-Spot-ETF verschoben. Auch die Entscheidung bezüglich eines ETH-ETFs seitens BlackRocks wurde vertagt. Als erstes hatte der Fonds-Anbieter VanEck einen Antrag auf einen Ethereum-Spot-ETF bei der SEC eingereicht, den muss diese bis zum 23. Mai 2024 entweder ablehnen oder genehmigen. Sollte die Zulassung erfolgen, dürfte dies ebenso längerfristig für Aufwind sorgen.

SwissOne Capital-Chefstratege Kenny Hearn schätzt im Interview mit CoinDesk, dass die Kryptowährung von ihrem aktuellen Level aus gut auch in Richtung 3.150 bis 3.300 US-Dollar laufen könne. "Die nächste Stufe danach wären 3.600 Dollar, und wir denken, dass dies in den nächsten Monaten oder so leicht zu erreichen ist, da die Alts [Altcoins, Anmerk. d. Red.] weiterhin aufholen", so Hearn. Nun bleibt nur abzuwarten, ob sich diese bullishe Prognose auch bewahrheitet.

Redaktion finanzen.at

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