Kritik am Bitcoin 11.05.2018 17:57:25

Microsoft-Gründer Gates: "Würde gegen den Bitcoin wetten, wenn ich könnte"

Microsoft-Gründer Gates: "Würde gegen den Bitcoin wetten, wenn ich könnte"

Die Nummer 2 und die Nummer 3 der reichsten Menschen der Welt, Microsoft-Gründer Bill Gates und Investment-Legende Warren Buffett sind sich beim Thema Kryptowährungen offenbar einig.

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Geldanlage für Narren

Während Warren Buffett am Rande der Hauptversammlung seiner Investmentholding Berkshire Hathaway keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen die weltgrößte Kryptowährung Bitcoin und die Cyberdevise als "Rattengift zum Quadrat" bezeichnete, schlug auch sein Kumpel Bill Gates zum Wochenstart in die gleiche Kerbe. Gegenüber CBNC betonte der Gründer des Technologieriesen Microsoft: "Diese Anlageklasse produziert überhaupt nichts, daher solltest du auch nicht erwarten, dass sie steigen wird." Es sei mehr oder weniger ein Investment nach der "Theorie des größten Narren", so Bill Gates. Ähnlich hatte sich zuvor auch Buffett geäußert, der dem Bitcoin Wertschaffungsvermögen komplett absprach und ihn als "unproduktives Vermögen" bezeichnete.

Auch was die weitere Preisentwicklung für die virtuellen Taler angeht, scheinen sich Buffett und Gates einig zu sein. Buffett, prophezeite "ein böses Ende", Gates legte unterdessen nach: "Ich würde ihn [den Bitcoin] shorten, wenn es einen einfachen Weg gäbe".

Bitcoin-Handel möglicherweise bald einfacher

Tatsächlich gibt es Möglichkeiten, auf einen Preisverfall bei Bitcoin zu wetten - einige Börsen bieten Futures und Put-Optionen auf die Cyberwährung an. Einen vergleichsweise "einfachen" Weg, wie beim Shorten von etablierten Anlageklassen gibt es allerdings tatsächlich bislang nicht.

Doch das könnte sich in naher Zukunft ändern, denn offenbar planen erste Großbanken, ihren Kunden den Handel mit Cyberwährungen zu ermöglichen. Erst letzte Woche preschte Goldman Sachs mit der Bestätigung seiner Pläne für einen eigenen Bitcoin-Handelsplatz nach vorn. Auch die Technologiebörse Nasdaq plant offenbar ihrerseits den Einstieg in den Kryptomarkt.

"Nicht nur reden…!"

Die aktuellen Entwicklungen am Kryptomarkt und die Hoffnung auf den Einstieg institutioneller Investoren, der Cyberwährungen zu größerer Akzeptanz verhelfen dürfte, stehen in krassem Gegensatz zu den Aussagen der Börsenaltmeister Buffett und Gates und riefen auch prominente Vertreter der Gegenseite auf den Plan. "Lieber Bill Gates", meldete sich Tyler Winklevoss, Mitgründer der Bitcoin-Börse Gemini zu Wort. "Es gibt einen einfachen Weg, Bitcoin zu shorten", verwies der Bitcoin-Milliardär auf einen Future der US-Börse CBOE. "Also nicht nur reden, sondern wirklich Geld investieren", forderte der Bruder von Cameron Winklevoss, Mitinhaber von Gemini.

Ob der Milliardär der Handlungsaufforderung nachkommt, bleibt abzuwarten.

Redaktion finanzen.at

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