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02.01.2026 10:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Innsbruck/Kitzbühel/Österreich - Der nach seiner Verurteilung im Buwog-Prozess seit Anfang Juni in der Innsbrucker Justizanstalt einsitzende Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/dann ÖVP-nahe) hat Freitagfrüh die Fußfessel bekommen bzw. ist in den elektronisch überwachten Hausarrest überstellt worden. Dies erfuhr die APA aus sicherer Quelle. Die Überstellung in seinen Wohnort Kitzbühel erfolgte Punkt genau am 57. Geburtstag des Kärntners.
Arbeitslosigkeit im Dezember weiter gestiegen
Wien - Die Arbeitslosigkeit hat sich zum Jahresende weiter erhöht: Ende Dezember 2025 waren 434.572 Menschen in Österreich arbeitslos oder in AMS-Schulung, um 2,0 Prozent bzw. 8.560 mehr als vor einem Jahr. Das teilte das Arbeits- und Sozialministerium am Freitag mit. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,4 Prozent, um 0,2 Prozentpunkte höher als im Dezember 2024.
Schwierige Opfer-Identifizierung nach Schweizer Katastrophe
Crans-Montana - Nach der Brandkatastrophe in dem Schweizer Skiort Crans-Montana mit mindestens 40 Toten hat die Identifizierung der Opfer begonnen. Die Leichen seien so stark verbrannt, dass es Tage dauern könnte, bis die Namen aller Opfer festgestellt würden, teilten die Behörden mit. "Das erste Ziel ist es, allen Leichen Namen zuzuordnen", sagte der Bürgermeister von Crans-Montana, Nicolas Feraud. Über Österreicherinnen und Österreicher unter den Opfern war auch am Freitag nichts bekannt.
Trump droht Iran rund um Anti-Regime-Proteste mit Eingreifen
Dubai/Washington/Teheran - US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einem Eingreifen gedroht, sollte die Führung in Teheran gewaltsam gegen friedliche Demonstranten vorgehen. Falls der Iran Demonstranten erschieße und töte, würden die Vereinigten Staaten ihnen zu Hilfe eilen, erklärte Trump am Freitag. Bei seit Tagen andauernden Protesten im Iran wegen der angespannten Wirtschaftslage sind iranischen Medien und Menschenrechtsgruppen zufolge mehrere Menschen getötet worden.
Peking mahnt in Sachen Taiwan "Ein-China-Prinzip" ein
Peking/Taipeh - China hat die internationale Kritik an dem groß angelegten Militärmanöver rund um Taiwan erneut zurückgewiesen. Die Übungen seien "legitim", erklärte das chinesische Verteidigungsministerium am Freitag. Ausländische Staaten sollten davon Abstand nehmen, beim "Thema Taiwanstraße Unruhe zu stiften", und sich strikt an Pekings "Ein-China-Prinzip" halten. Die USA wollen im Gegensatz dazu mit China einen "konstruktiven Dialog" über Taiwan.
Häftlinge bekommen 2026 mehr Geld
Wien - Häftlinge bekommen für ihre Tätigkeiten in den Gefängnissen mehr Geld. Aufgrund der gesetzlichen Anpassung steigt der ausbezahlte Stundenlohn 2026 im Durchschnitt um neun Cent auf 2,09 Euro. Im Justizministerium arbeitet man derzeit an einer Neuregelung, wodurch sich die Anpassung nicht mehr nur am Tariflohnindex der Statistik Austria, sondern auch an den durchschnittlichen Lohn- und Gehaltsabschlüssen orientieren soll. Beschlossen werden soll diese im ersten Halbjahr.
63-Jähriger starb bei Rodelunfall in Osttirol
Nikolsdorf - Ein Rodelunfall im Gemeindegebiet von Nikolsdorf (Bezirk Lienz) hat für einen 63-jährigen Österreicher tödlich geendet. Der Mann fuhr am Donnerstagnachmittag mit seiner Frau gemeinsam auf einer Rodel von der Rabantalm talwärts. In einer Linkskurve gerieten die beiden über den rechten Rand der Forststraße hinaus und stürzten über hohes Felsgelände sowie steiles Waldgelände ab. Der Ehemann erlitt beim Absturz tödliche Verletzungen, seine Frau wurde schwerstverletzt.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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