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Geändert am: 11.07.2018 22:06:52

Wall Street rot: Handelsstreit belastet US-Aktienmärkte

An der Wall Street hat der jüngste Erholungstrend ein jähes Ende gefunden. Schuld ist der Handelskonflikt zwischen den USA und China, der nach mehreren Tagen trügerischer Ruhe am Mittwoch mit Wucht wieder in den Fokus der Anleger rückte. Zudem flammte mit Aussagen von US-Präsident Donald Trump beim derzeitigen Nato-Gipfel erneut der Streit um die Lastenverteilung zwischen den Mitgliedern des Militärbündnisses auf. Nachdem der Dow Jones den Handel 0,52 Prozent tiefer bei 24.789,48 Zählern eröffnet hat, gab er auch im Handelsverlauf weiter nach. Am Ende verabschiedete sich das Börsenbarometer 0,88 Prozent schwächer bei 24.701,19Punkten aus dem Handel. Auch der NASDAQ Composite startete bereits mit Abschlägen und konnte sich de m Abwärtstrend im weiteren Verlauf nicht entziehen. Schlussendlich ging es 0,55 Prozent schwächer bei 7.716,61 Indexpunkten in den Feierabend.

Wer dachte, der Handelsstreit zwischen den USA und China ruhe, lag falsch. Es war wohl eher die Ruhe vor dem Sturm, die die Wall Street in den vergangenen Tagen in trügerischer Sicherheit wiegte und steigen liess. Nun legt US-Präsident Donald Trump nach. Das Weisse Haus droht, chinesische Exportgüter im Wert von 200 Milliarden Dollar ab September mit Zöllen von 10 Prozent zu belegen. Die Regierung in Peking reagierte umgehend und kündigt ihrerseits "Gegenmassnahmen" an. Der Handelskonflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt eskaliert damit weiter.

"Die normale Reaktion auf das Szenario sind global sinkende Rentenrenditen, Yen und US-Dollar werden am Devisenmarkt bevorzugt und bei Aktien findet eine Korrektur statt. All das geht reflexartig vonstatten", charakterisiert Marktanalyst Richard Perry von Hantec Markets das Geschehen am Finanzmarkt.

Die stärker als erwartet gestiegenen US-Erzeugerpreise spielen an den Finanzmärkten indes keine Rolle. Auch im Kern ging es mit den Preisen kräftiger nach oben als vorausgesagt.

Redaktion finanzen.at / Dow Jones / dpa (AFX)


Bildquelle: Ionana Davies / Shutterstock.com

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