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Geändert am: 22.10.2026 22:02:54

ATX sackt letztlich kräftig ab -- DAX beendet Handel leichter -- Wall Street schließlich uneinheitlich -- Asiens Börsen sinken schließlich deutlich

AUSTRIA

Anleger am heimischen Aktienmarkt setzten am Donnerstag den Rotstift an.

Der ATX hat den Handel am Donnerstag marginal leichter begonnen und sackte anschließend deutlich ab. Letztlich verzeichnete er ein massives Kursminus von 4,6 Prozent bei 6.263,95 Punkten.

Der Wiener Aktienmarkt ist Donnerstagmittag weit in die Verlustzone abgedriftet. Zur Wochenmitte hatte der heimische Leitindex noch 1,75 Prozent gewonnen. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es im Verlauf nach sehr schwachen Vorgaben aus Asien weit in die Verlustzone. Negativ aufgenommene Geschäftszahlen von US-Technologieriesen wie Tesla oder Meta drückten international merklich auf die Stimmung.

Die Finanzmärkte befinden sich zudem in einem schwierigen Umfeld, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Durch die fehlenden positiven Perspektiven im Ukraine- und Irankrieg verharren die Energiepreise auf hohem Niveau, wodurch Inflations- und auch Konjunktursorgen geschürt werden, hieß es weiter von den Experten.

Der Abwärtssog ging in Europa wieder einmal vom Technologiebereich aus.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex gab am Donnerstag ab.

Der DAX eröffnete die Sitzung moderat tiefer und verlor auch im Anschluss. Er beendete die Sitzung 1,07 Prozent im Minus bei 25.371,75 Punkten.

Der DAX erhielt am Donnerstag auf seiner Richtungssuche wieder einen Dämpfer. Zahlen großer US-Tech-Konzerne sorgten dafür, dass die Stimmung wieder umschwenkte, nachdem die Vortagserholung dem Leitindex noch den höchsten Stand seit vier Wochen beschert hatte. Wegen eines Angriffs auf ein Ölfeld in Saudi-Arabien stiegen auch die Ölpreise wieder deutlich.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich am Donnerstag mit unterschiedlichen Vorzeichen.

Der Dow Jones startete etwas tiefer und hat anschließend auch weiterhin abgegeben. Schlussendlich ging er jedoch 0,02 Prozent höher bei 52.866,85 Punkten in den Feierabend.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete derweil tief im Minus und verzeichnete auch weiterhin deutliche Verluste. Er verabschiedete sich 2,6 Prozent leichter bei 26.008,86 Zählern aus der Sitzung.

Belastend wirkten neben kräftig gestiegenen Ölpreisen die Aussagen großer Branchenvertreter wie Meta, Tesla, Lam Research und IBM zur Geschäftsentwicklung, die an der Börse auf wenig Gegenliebe stießen. “Die Botschaft scheint immer deutlicher zu werden: Der Markt ist nach wie vor bereit, hohe Investitionen in KI zu belohnen, stellt jedoch immer höhere Anforderungen an die Renditen”, sagte Santiago Mateo, Leiter des Aktienbereichs bei CaixaBank AM, laut der Deutschen Presse-Agentur. “Die Anleger wollen Nachweise dafür, dass sich die Investitionen in ein stärkeres Wachstum, eine bessere Monetarisierung und letztendlich in Gewinnen niederschlagen.”

ASIEN

Die Märkte in Asien verzeichneten am Donnerstag Verluste.

In Japan notierte der Nikkei 225 letztlich 2,65 Prozent tiefer bei 62.907,84 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite um 1,48 Prozent auf 3.658,03 Zähler nach unten.

In Hongkong gab der Hang Seng schlussendlich um 3,03 Prozent auf 22.934,68 Punkte nach.

An den asiatischen Aktienmärkten ging es am Donnerstag auf breiter Front bergab. Durchwachsen ausgefallene Quartalsergebnisse von US-Technologieunternehmen konnten die Bedenken vieler Börsianer im Hinblick auf die Rentabilität der massiven Investitionen in künstliche Intelligenz nicht beruhigen. Während bei Tesla die Investitionsprognose gesenkt wurde, wurde sie bei Meta Platforms angehoben. Dazu kommen als Belastungsfaktoren die auf dem hohen Niveau wieder steigenden Ölpreise vor dem Hintergrund der andauernden Risiken für die Schifffahrt in der Straße von Hormus, auch wenn dort die Durchfahrten zuletzt wieder zunahmen.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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