Dollarkurs
04.06.2024 08:37:00
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Devisen Wien (8.30) - Euro im frühen Handel etwas höher
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,0842 Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Montag gegen 21 Uhr bei 1,0898 Dollar.
Gestützt wurde der Euro zuletzt durch schwache US-Konjunkturdaten. In den US-Industriebetrieben hat sich die Stimmung im Mai überraschend eingetrübt, was am Devisenmarkt die Spekulation auf eine Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed verstärkte. Dies setzte den Dollar unter Druck.
Der EUR-USD-Kurs ist nach einer Konsolidierungsphase über die Marke von 1,0895 gestiegenen. Das ist nach Meinung der Helaba-Experten positiv zu werten wie auch die Tatsache, dass die Indikatoren ihre Abwärtstendenzen unterbrochen haben. Mit Impulsen rechnen die Helaba-Analysten heute datenseitig aber nicht und möglicherweise muss bis zur Veröffentlichung wichtiger US-Daten gewartet werden, bevor weitere Anstiege erfolgen können.
An der EZB-Zinssenkungserwartung für die laufende Woche wird nicht mehr gerüttelt, hieß es in dem Helaba-Kommentar weiter. Der Zinspfad im weiteren Jahresverlauf ist dagegen noch nicht so klar vorgezeichnet und so werden das EZB-Statement und die Pressekonferenz von EZB-Präsidentin Lagarde mit Spannung erwartet.
ger/sto
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