Dollarkurs
06.08.2024 09:04:00
|
Devisen Wien (Früh) - Euro gibt gegen US-Dollar etwas nach
Gegenüber dem japanischen Yen holte der Euro nach seinen Verlusten vom Vortag wieder auf. Die Gemeinschaftswährung notierte zuletzt bei 159,296 Yen, nachdem sie am Vorabend bei 157,913 Dollar gehalten hatte.
Hinsichtlich der am Vortag aufgekommenen Rezessionssorgen in den USA, die an den internationalen Finanzplätzen eine deutliche Stimmungseintrübung gesorgt haben, dürfte sich die Lage wieder etwas beruhigt haben. So rechnet man unter Expertinnen und Experten weiterhin mit einer weichen Landung der US-Wirtschaft, allerdings gäbe es im Falle einer harten immer noch die Möglichkeit einer Notfall-Zinssenkung durch die Federal Reserve.
Seitens potenzieller konjunktureller Impulsgeber standen in der Früh die Aufträge aus der deutschen Industrie im Blickfeld. Die Bestellungen wuchsen im Juni überraschend stark um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Ökonomen hingegen hatten nur mit einem Anstieg von 0,5 Prozent gerechnet, nachdem es zuvor fünf Rückgänge in Folge gegeben hatte.
Im weiteren Tagesverlauf richten sich die Blicke nun auf die Einzelhandelsumsätze der Eurozone. Die Experten der Helaba rechnen hier mit einem Plus. In den USA steht die Handelsbilanz im Zentrum.
"Alles in allem zweifeln wir aber daran, dass die heutigen Bekanntgaben von Wirtschaftszahlen die konjunkturellen Sorgen der Marktteilnehmer wesentlich reduzieren werden", so die Helaba weiter. Damit würden auch die erhöhten Zinserwartungen präsent bleiben.
sto/mha
ISIN EU0009652759 EU0009652759

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!