Dollarkurs
07.06.2024 09:09:00
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Devisen Wien (Früh) - Euro tendiert im frühen Handel kaum bewegt
In Deutschland hat die Industrie ihre Produktion im April gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent zurückgefahren. Analysten hatten dagegen einen leichten Zuwachs von im Schnitt 0,2 Prozent erwartet. Im weniger schwankenden Dreimonatsvergleich stieg die Produktion bis April jedoch um 1,0 Prozent.
Am Nachmittag steht dann mit dem US-Arbeitsmarktbericht das Datenhighlight des Tages im Kalender. Die Situation am US-Jobmarkt ist laut Experten der Helaba weiterhin als solide zu bezeichnen. Allerdings bestehe Enttäuschungspotenzial bei der Zahl der neu geschaffenen Stellen, hieß es weiter. Die US-Arbeitsmarktdaten sind für die US-Notenbank Fed mit Blick auf weitere Zinsschritte relevant - sollte sich der Arbeitsmarkt etwas abkühlen, könnte das die Hoffnungen auf raschere Zinssenkungen befeuern.
Hier ist die EZB am Donnerstag vorangegangen und hat erstmals seit Herbst 2019 die Zinsen im Euroraum wieder gesenkt, entsprechend hat sich die Zinsdifferenz zugunsten des Euros entwickelt, schreibt die Helaba. Aber gleichzeitig haben sich die weiteren Zinssenkungshoffnungen verringert, denn der EZB-Rat legte sich "nicht im Voraus auf einen bestimmten Zinspfad fest", hieß es von der Notenbank.
Allerdings habe die EZB die Tür für eine weitere Lockerung nicht verschlossen, meint die Helaba. "Zwar gibt es keinen festgelegten Zinspfad, dennoch scheint eine Reduzierung der Zinsen im September möglich zu sein. Die Zinssenkungserwartungen haben sich mit der EZB-Entscheidung und den Ausführungen von Lagarde aber etwas reduziert, was wohl auch den erhöhten Inflations- und Wachstumsprojektionen geschuldet sein dürfte", hieß es von den Experten.
kat/mik
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