Dollarkurs
30.07.2024 09:06:00
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Devisen Wien (Früh) - Euro wenig bewegt zum US-Dollar
Mit Blick auf heute zur Veröffentlichung anstehende Konjunkturdaten richtet sich die Aufmerksamkeit in Europa auf Verbraucherpreise aus Deutschland. "Sie liefern wichtige Indikationen für die Schnellschätzung der EWU-Teuerung, die morgen auf dem Programm steht", schrieben die Experten der Helaba. Zuletzt habe sich der Inflationsdruck etwas abgeschwächt und dies dürfe sich in den Julizahlen widerspiegeln.
Alles in allem solle die Zinssenkungsfantasie präsent bleiben, so die Analysten bezüglich der Teuerungsdaten. "Dafür spricht auch, dass die ebenfalls heute anstehenden Wachstumszahlen in Deutschland und der Eurozone wohl nicht für Konjunkturoptimismus sorgen werden."
Hinsichtlich der Charttechnik sehen die Experten der Helaba den Euro zum US-Dollar unter Druck geraten. "Dabei wurden die 55- und 200-Tagelinien zeitweise unterschritten", hoben sie hervor. "Sollte auch der 100-Tagedurchschnitt bei 1,0795 einem Test nicht standhalten, würde sich der Ausblick trüben und es müssten Rücksetzer bis 1,0700 ins Kalkül gezogen werden."
sto/ger
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