Dollarkurs
05.08.2024 09:09:00
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Devisen Wien (Früh) - Euro wenig bewegt zum US-Dollar, Yen sehr fest
Gegenüber dem japanischen Yen sackte der Euro allerdings stark ab. Er notierte zuletzt mit 155,579 Yen rund 2,7 Prozent unter dem Stand vom Freitag.
Marktbeobachter sprachen von Rezessionsängsten angesichts der zuletzt schwachen US-Konjunkturdaten. Möglicherweise könnte die Federal Reserve nun mit höheren Zinssenkungen eingreifen als bisher angenommen.
Laut der Deutschen Bank habe der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag die bereits schwache Stimmung an den Märkten weiter belastet. Das Analystenhaus bezog sich unter anderem auf die Daten zu den Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft. Einen gewissen Einfluss auf sie könnte allerdings auch der Hurrikan Beryl gehabt haben.
Im konjunkturellen Mittelpunkt steht am Montag nun der ISM-Serviceindex in den USA. Dieser hat laut Helaba zuletzt mit einem Rückgang in den Kontraktionsbereich ebenfalls enttäuscht. "Die Vorgaben für den Juliwert vonseiten der regionalen Fed-Umfragen sind aber positiv und es wird ein Anstieg über die 50er Schwelle erwartet."
Die Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone würden am Montag eine untergeordnete Rolle spielen, schätzen die Experten der Helaba.
sto/mha
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