Kosteneinsparungen 17.06.2024 17:57:00

Pierer Mobility-Aktie bricht nach Umsatz- und Gewinnwarnung ein

Pierer Mobility-Aktie bricht nach Umsatz- und Gewinnwarnung ein

Im Bereich Motorrad sollten eingeleitete Kosteneinsparungen greifen und den rückläufigen Absatz kompensieren, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit. Hier peilt das Unternehmen ein ausgeglichenes bis leicht positives operatives Ergebnis (EBIT) an. Im Fahrrad-Bereich sei hingegen mit einem Minus von 110 bis 130 Mio. Euro zu rechnen.

Das negative EBIT im Fahrradbereich sei vor allem auf außerordentliche Abwertungen und Restrukturierungen zurückzuführen. Das Unternehmen verwies auf die hohe Nachfrage nach Fahrrädern während der Corona-Pandemie. Dadurch stiegen die Lagerbestände bei Pierer Mobilty, aber auch bei den Lieferanten und Händlern. Diese Lagerbestände müssten nach wie vor abgebaut werden, wobei die Verkaufspreise unter Druck geraten sind.

Im Bereich Motorrad hat sich die Dynamik in den Kernmärkten USA und Europa deutlich verlangsamt. In den USA ist von einem weiterhin hohen Zinsniveau auszugehen, teilte das Unternehmen weiters mit. Dies würde sich negativ auf den US-Absatz auswirken. Aber auch der europäische Markt erweise sich als sehr volatil.

Da die Produktionskosten von Motorrädern in Europa gestiegen sind, sollen am Standort Mattighofen die Stückzahlen deutlich reduziert werden. Weiters wird die gemeinsame Forschung und Entwicklung beim Partner Bajaj Auto in Indien und dem Joint Venture-Partner CFMOTO in China ausgebaut. Außerdem ist geplant, "die vorteilhaften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in diesen Regionen zur Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit" zu nützen und verstärkt auf die dortige Zulieferindustrie zu setzen.

So reagiert die Pierer Mobility-Aktie

Die Umsatz- und Gewinnwarnung hat den Aktien der Pierer Mobility am Montag einen Kurssturz eingebrockt. In Wien fiel die Pierer Mobility-Aktie schließlich um 19,49 Prozent auf 28,50 Euro.

Das Unternehmen hatte am Freitag nach Börsenschluss bekanntgegeben, für heuer bei Motorrädern und Fahrrädern mit einem Umsatzrückgang um 10 bis 15 Prozent zu rechnen. Im Bereich Motorrad sollten eingeleitete Kosteneinsparungen greifen und den rückläufigen Absatz kompensieren, hieß es in einer Aussendung. Hier peilt das Unternehmen ein ausgeglichenes bis leicht positives operatives Ergebnis (EBIT) an.

Im Fahrrad-Bereich sei hingegen mit einem Minus von 110 bis 130 Mio. Euro zu rechnen. Dies sei vor allem auf außerordentliche Abwertungen und Restrukturierungen zurückzuführen. Das Unternehmen verwies darauf, dass nach wie vor hohe Lagerbestände aus Zeiten der Corona-Pandemie abgebaut werden müssten, wobei die Verkaufspreise unter Druck geraten seien. Im Bereich Motorrad habe sich die Dynamik in den Kernmärkten USA und Europa deutlich verlangsamt.

fel/spu

APA

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Bildquelle: PIERER Mobility AG

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