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Suchmaschine 07.10.2018 17:59:00

Wettbewerbsvorteil: Google überweist Apple jährlich einen Milliardenbetrag

Wettbewerbsvorteil: Google überweist Apple jährlich einen Milliardenbetrag

Safari

Der 2003 eingeführte Web-Browser Safari ist neben anderen Apps wie zum Beispiel Karten oder Nachrichten eine von vielen Anwendungen, die auf jedem Apple-Gerät vorinstalliert sind. Wie bei vielen Browsern, kann auch bei Safari der Nutzer auswählen auf welche Suchmaschine dieser zurückgreifen möchte. Neben Google gibt es die Möglichkeit Microsofts Suchmaschine Bing, Yahoo oder für Personen die sehr penibel mit Ihrem Datenschutz umgehen DuckDuckGo als Suchmaschine auszuwählen. Bei Apple-Geräten ist Google als Standard-Suchmaschine angegeben. Dass dies kein Zufall ist, ist seit dem Rechtsstreit zwischen Google und Oracle 2016 bekannt - damals kam heraus, dass Google 2014 ungefähr eine Milliarde US-Dollar nach Cupertino überwiesen habe, um als voreingestellte Suchmaschine auf iPhones, Macbooks & Co. zu gelten.

Goldman Sachs-Schätzung

Berichten vom "Business Insider" zufolge habe die international tätige Investmentbank Goldman Sachs die aktuelle Bezahlung seitens Google an Apple eingeschätzt. Der Analyst Rod Hall geht dabei von einer Summe in Höhe von neun Milliarden US-Dollar aus - dieser Wettbewerbsvorteil scheint sich für Google auszuzahlen. Interessant wäre es zu wissen, wie viele Nutzer sich bewusst oder unbewusst für eine oder die andere Suchmaschine auf ihren Geräten entscheiden. Für das Jahr 2020 prognostiziert er eine Summe von 12 Milliarden US-Dollar. "Wir glauben, dass Apple einer der größten Kanäle für den Datenverkehr bei Google ist", bekräftigt Hall bei "BI" seine Einschätzung. Die Einnahmen Apples würden sich anteilig auf Grundlage der Suchmaschinen-Anfragen je Apple-Nutzer berechnen. Google habe zudem im vergangenen Jahr die Konditionen für den Status als Standard-Browser neu verhandelt - viele Experten sehen in diesen Verhandlungen einen Anstieg von Apples Einnahmen. Rod Hall ist der Meinung, dass solche Einnahmen rund 24 Prozent des Umsatzes der Apple-Servicegeschäfte ausmachen.

Redaktion finanzen.at

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