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03.06.2024 10:14:00
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Wiener Börse (Eröffnung) - ATX am Vormittag 0,7 Prozent fester
Schwache Daten zur heimischen Wirtschaft dämpften die Stimmung am Aktienmarkt nicht. Die österreichische Wirtschaft kommt weiter nicht vom Fleck. Im ersten Quartal 2024 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zur Vorjahresperiode real um 1,1 Prozent, was insbesondere auf die Entwicklung in der Industrie und im Großhandel zurückzuführen sei, wie die Statistik Austria am Montag mitteilte. Im Vergleich zu den Vorquartalen schwächte sich der Rückgang der Wirtschaftsleistung allerdings ab.
Auch Konjunkturdaten aus der Eurozone beeinflussten das Handelsgeschehen zunächst kaum. Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie in der Eurozone fielen teilweise etwas schwächer aus als erwartet. Von wichtigen Ländern wie Frankreich und Deutschland waren jedoch bereits Vorabschätzungen veröffentlicht worden. In den USA wird am Nachmittag der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes erwartet.
Unternehmensseitig blieb die Meldungslage zu heimischen Werten sehr mager. Papiere der Strabag stiegen um 1,5 Prozent, nachdem die Erste Group das Kursziel für die Aktie angehoben und die Kaufempfehlung "Buy" bekräftigt hatte. Der Baukonzern schlage sich im aktuellen Umfeld weiterhin recht gut und auch die Geschäftszahlen würden auf einen guten Start ins Jahr hindeuten, schrieb der Erste-Analyst Michael Marschallinger.
Unter den weiteren Einzelwerten knüpften einige ATX-Schwergewichte an die Erholung vom Freitag an. OMV und Andritz gewannen jeweils 1,2 Prozent. Unter den Finanzaktien stiegen Erste Group und RBI jeweils über ein Prozent.
spa/ger
ISIN AT0000999982

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