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10.06.2024 12:14:00
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Wiener Börse (Mittag) - ATX gibt um 0,84 Prozent nach
Der ATX verlor bis 12 Uhr 0,84 Prozent auf 3.627,88 Einheiten. Der ATX Prime sank um 0,80 Prozent auf 1.819,77 Zähler.
Marine Le Pen wurde in Frankreich mit ihrer Rassemblement National die stimmstärkste Partei bei den EU-Wahlen, woraufhin Präsident Emmanuel Macron Neuwahlen für die Nationalversammlung ausrief. Macron hofft wohl mit der Neuwahl, seine Mehrheit in der Parlamentskammer auszubauen, kommentierte der JPMorgan-Experte Raphael Brun-Aguerre das Verhalten. "Doch diese Mehrheit zu erreichen, dürfte nicht einfach werden, denn Macrons Partei wirkt geschwächt", so der Analyst.
Der CAC-40 in Paris verlor zuletzt über zwei Prozent. Die darin enthaltene Societe Generale-Titel sanken um über sieben Prozent, deutlich schwächer zeigten sich aber auch BNP Paribas und Credit Agricole.
Das Echo eines schwachen französischen Bankensektors hallte auch nach Wien. Hier verloren Erste Group 1,1 Prozent. Raiffeisen gaben um 1,2 Prozent nach, während BAWAG 1,6 Prozent verloren.
Aber auch die Titel der Verbund sanken um 2,1 Prozent. Die Strompreiserhöhung der Verbundgesellschaft vom März 2023 war unzulässig und damit unwirksam, urteilte das Handelsgericht Wien. Verbund-Kunden dürften daher auf Rückzahlungen hoffen, schreibt der Verbraucherschutzverein (VSV), auf dessen Betreiben das Verfahren lief, in einer Aussendung.
Zu beachten ist am Montag darüber hinaus die ex-Dividende gehandelte Aktie des Flughafens. Sie sank um 0,4 Prozent bzw. 0,2 Euro auf 49,10 Euro. Die Dividende wurde bei 1,32 Euro festgelegt, womit die Aktie bereinigt um die Ausschüttung um 2,3 Prozent höher notierte.
sto/mik
ISIN AT0000999982

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