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07.06.2024 15:14:00

Wiener Börse (Nachmittag) - ATX nach US-Daten tiefer

Die Wiener Börse hat sich am Freitagnachmittag mit Kursverlusten gezeigt. Der Leitindex ATX war zunächst freundlich gestartet, drehte dann aber ins Minus und verlor bis 15.00 Uhr 0,55 Prozent auf 3.651,73 Punkte, der breiter gefasste ATX Prime fiel ebenfalls um 0,55 Prozent auf 1.830,51 Zähler. Auch die wichtigsten europäischen Indizes zeigten sich mit schwächeren Kursen.

Ein weiterhin robuster Arbeitsmarkt versetzte am Nachmittag den Hoffnungen auf baldigere US-Zinssenkungen einen Dämpfer. Im Mai wurden in den USA weit mehr Stellen geschaffen als erwartet. Es kamen 272.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft hinzu, befragte Volkswirte hatten lediglich mit 185.000 gerechnet, nach revidiert 165.000 (bisher: 175.000) im April.

Die separat ermittelte Arbeitslosenquote stieg im Mai allerdings auf 4,0 Prozent. Ökonomen hatten erwartet, dass die Quote wie im Vormonat bei 3,9 Prozent liegen würde. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet.

Die US-Währungshüter dürften den Leitzins am nächsten Mittwoch wohl in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent belassen. Führende Vertreter der Fed haben angesichts der zähen Inflation signalisiert, dass noch mehrere Monate ins Land gehen werden, bevor an eine Zinswende zu denken ist. An den Terminmärkten wurde die Wahrscheinlichkeit für eine Senkung im September nach den starken Jobdaten nur noch auf 55 Prozent taxiert. Zuvor waren noch 70 Prozent veranschlagt worden.

Die EZB hatte am Vortag den Leitzins im Euroraum erstmals seit Herbst 2019 wieder gesenkt. Die Notenbank kann aber laut ihrer Direktorin Isabel Schnabel wegen der unsicheren Entwicklung der Preise im Euroraum nach ihrem ersten Zinsschritt nach unten nicht sofort weitere signalisieren. "Noch ist der Ausblick über die zukünftige Inflationsentwicklung allerdings zu unsicher, um weitere Zinsschritte in Aussicht stellen zu können", sagte Schnabel.

In Wien blieb die Meldungslage weiterhin recht mager. Neuigkeiten gab es von der Addiko Bank. Die slowenische Bankengruppe NLB (Nova Ljubljanska Banka) hat am Freitag ein Übernahmeangebot für die Addiko Bank veröffentlicht. Der Angebotspreis beträgt 20 Euro pro Aktie cum Dividende für das Geschäftsjahr 2024. Das Angebot ist bis einschließlich 16. August gültig. Addiko-Aktien reagierten mit einem Abschlag von 1,0 Prozent auf die Nachrichten.

Impulse kamen außerdem von Analystenseite. Die Erste Group hat ihre Anlageempfehlung für die Aktien der s Immo von "Buy" auf "Accumulate" gesenkt, das Kursziel wurde von 17,0 auf 25 Euro angehoben. S Immo zeigten sich prozentuell unverändert bei 21,70 Euro.

Die Einstufung "Hold" für die Aktien von Zumtobel beließen die Experten der Erste Group unverändert, hier verringerten sie das Kursziel von 7,6 auf 6,6 Euro. Die Aktien des Leuchtenherstellersgaben notierten um 0,3 Prozent tiefer auf 6,16 Euro.

Daneben zeigten sich auch Lenzing (minus 3,4 Prozent) und RHI Magnesita (minus 2,4 Prozent) sehr schwach. Auch andere im ATX schwer gewichtete Titel wie Verbund (minus 2,1 Prozent) und voestalpine (minus 1,6 Prozent) gaben deutlicher als der Gesamtmarkt nach.

kat/mik

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