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01.07.2024 12:15:00

Wiener Börse (Nachmittag) - ATX steigt um 0,6 Prozent

Die Wiener Börse hat am Montag zu Mittag weiterhin Zuwächse verzeichnet. Im Blick steht am Berichtstag europaweit der Ausgang der ersten Runde der französischen Parlamentswahl, bei welcher der rechte Rassemblement National (RN) als Sieger hervorgegangen war. Allerdings war der Vorsprung der Partei weniger deutlich ausgefallen als erwartet.

Der ATX steigerte sich gegen 12 Uhr um 0,59 Prozent auf 3.630,73 Einheiten. Auch das europäische Umfeld verzeichnete Zuwächse, allen voran der CAC-40 in Paris, der zuletzt um 1,5 Prozent zulegte.

Marine Le Pens RN hofft nach ihrem erwartungsgemäßen Erstrundensieg nun, die absolute Mehrheit in der französischen Nationalversammlung zu holen und so an die Regierung zu kommen. Präsident Emmanuel Macron und das linke Lager werden versuchen, ihren Sieg mit einer gemeinsamen Front bei den Stichwahlen am 7. Juli zu verhindern. Die Fraktionen kündigten an, ihre Kandidaten zurückzuziehen, wenn der Kandidat des jeweils anderen Lagers im ersten Wahlgang besser abgeschnitten hat.

Auf Konjunkturseite schielen Händler und Marktexperten am heutigen Handelstag einerseits auf Verbraucherpreisdaten aus Deutschland. Andererseits veröffentlicht das ISM am Nachmittag seinen Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in den Vereinigten Staaten.

Branchenseitig waren Bankenwerte am Berichtstag gut gesucht. BAWAG und Raiffeisen legten jeweils zwei bzw. 1,5 Prozent zu. Bei den Aktien von Erste Group wurde ein Zuwachs von einem Prozent verbucht.

Bei den Einzelwerten stiegen Semperit um 3,5 Prozent. Rund ein Jahr nach dem Verkauf des Medizingeschäfts an Harps Global hat der börsennotierte Wiener Gummi- und Kautschukkonzern nun auch das noch verbliebene Medizingeschäft abgegeben. Die Produktion und Verpackung von Operationshandschuhen, die der Hersteller bis jetzt noch als Auftragsfertigung für Harps Global durchgeführt hat, ist nun wie vereinbart ebenfalls an den Käufer übergeben worden, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Papiere der voestalpine gewannen ein Prozent hinzu. Für Forschung und Entwicklung (F&E) rund um grünen Stahl bekommt der Konzern nun eine Finanzspritze von der Europäischen Investitionsbank (EIB). Die voestalpine erhält einen Kredit über 300 Mio. Euro für ein vierjähriges F&E-Programm bis 2028.

Nach den starken Gewinnen am Freitag konnten Immofinanz indes um weitere 1,5 Prozent zulegen. Gesucht waren zudem Wienerberger mit plus 1,3 Prozent. Porr und Lenzing gewannen ebenfalls etwas mehr als ein Prozent hinzu.

Abgaben von 2,3 Prozent verzeichneten hingegen die Aktien der Telekom Austria. Allerdings werden die Titel am Berichtstag ex-Dividende gehandelt.

sto/spa

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