Konjunkturdaten 30.06.2026 21:10:00

Deshalb gewinnt der Euro zum Dollar an Boden

Deshalb gewinnt der Euro zum Dollar an Boden

Rasch bröckelten die Gewinne jedoch wieder ab. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1423 US-Dollar gehandelt. Im europäischen Frühhandel hatte der Euro noch etwas nachgegeben und war zeitweise unter 1,14 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Nachmittag in Frankfurt auf 1,1394 (Montag: 1,1406) Dollar fest.

Im Blick standen an diesem Tag die deutschen Verbraucherpreise und die Stimmung unter den US-Konsumenten im Monat Juni. Die Inflationsrate hierzulande war im Juni überraschend gefallen. "Ein schneller Sinkflug ist aber nicht zu erwarten", kommentierte Michael Herzum, Chefvolkswirt bei Union Investment. "Eine Rückkehr zum EZB-Inflationsziel von rund zwei Prozent wird erst Anfang 2027 realistisch sein."

Zudem ist in Frankreich die Inflation zum ersten Mal seit Ausbruch des Iran-Krieges gesunken. Herzum erwartet keine weiteren Zinserhöhungen durch die EZB. Steigende Leitzinsen stützen tendenziell eine Währung. Die Inflationsdaten für die gesamte Eurozone werden am Mittwoch veröffentlicht.

In den USA hellte sich die Verbraucherstimmung leicht auf. Der Konsumindikator stieg um 0,6 Punkte auf 91,2 Punkte, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt allerdings mit einem deutlicheren Anstieg auf 94,4 Punkte gerechnet. Der Wert für den Vormonat wurde von 93,1 auf 90,6 Punkte nach unten revidiert.

/ck/he

NEW YORK (dpa-AFX)

Weitere Links:

Jetzt Devisen-CFDs mit bis zu Hebel 30 handeln
Werbung
Handeln Sie mit Devisen-CFDs mit Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Bildquelle: zimmytws / Shutterstock.com