Verheerende Zukunftsprognose 25.12.2018 22:19:00

Teeny-Krypto-Millionär warnt: Auf lange Sicht wird der Bitcoin nicht bestehen

Teeny-Krypto-Millionär warnt: Auf lange Sicht wird der Bitcoin nicht bestehen

Das Krypto-Wunderkind

Erik Finman wurde bekannt als einer der ersten und jüngsten Bitcoin-Millionäre weltweit - dank einer verrückten Idee. Im Jahr 2011 schloss er mit seinen Eltern eine Wette ab, da er keine Lust mehr hatte, zur Schule zu gehen: Sollte es ihm gelingen, vor seinem 18. Geburtstag Millionär zu werden, würden seine Eltern ihn nicht zwingen, auf ein College zu gehen. Zum Zeitpunkt der Wette war Finman gerade 12 Jahre alt.

Also nahm der Teenager einen 1.000 US-Dollar-Scheck, den er von seiner Oma geschenkt bekommen hatte und der ursprünglich für sein Studium gedacht war, und kaufte davon Bitcoin. So wurde Finman zum minderjährigen Bitcoin-Millionär, als die digitale Währung im Dezember letzten Jahres ihren Höhenflug erlebte und bis auf fast 20.000 Dollar anstieg - Finmans Investition wuchs auf rund 4 Millionen Dollar an.

Finman: Der Bitcoin ist so gut wie tot

Inzwischen glaubt der minderjährige Bitcoin-Millionär allerdings nicht mehr, dass der Bitcoin noch eine rosige Zukunft vor sich hat, der digitale Coin habe eine begrenzte Haltbarkeitsdauer. "Bitcoin ist tot, es ist zu fragmentiert, es gibt Unmengen von Machtkämpfen, ich glaube nicht, dass es Bestand haben wird", erklärte Finman kürzlich in einem Interview mit MarketWatch. "Es können noch ein oder zwei Bullenmärkte folgen, aber langfristig ist es tot", so der Krypto-Millionär weiter.

Seit seinem Hoch im Dezember 2017 hat der Bitcoin rund 83 Prozent an Wert eingebüßt. Doch nicht nur der Nr. 1 der Kryptowährungen stehe eine düstere Zukunft bevor, auch der Litecoin sei dem Untergang geweiht, ist sich Finman sicher. "Litecoin ist schon eine Weile tot. Es ist wie wenn die Sonne untergeht und da ist diese 8-Minuten-Periode, kurz bevor es dunkel wird. Litecoin ist in der siebten Minute", veranschaulichte der Bitcoin-Millionär die aktuelle Situation. Und auch die tatsächliche Entwicklung der digitalen Münze zeigt ein ähnliches Bild: Seit seinem Höchststand im Dezember 2017 ist der Litecoin um rund 92 Prozent eingebrochen, aktuell ist ein Coin noch etwa 30 Dollar wert.

Es bestehe noch Hoffnung - allerdings nicht für den Bitcoin

Dennoch gebe es auch Ausnahmen in der Krypto-Welt. Finman sieht das meiste Potenzial bei projektbasierten Kryptowährungen, wie Ethereum, Zcash oder auch Bitcoin Cash. Letzterer verfüge über eine "tolle Technologie", das einzige Problem sei das schlechte Marketing.

Auf die Frage, warum die Haltung gegenüber Kryptowährungen im Allgemeinen eher negativ sei, wetterte Finman gegen die "Lobbyisten" der Wall Street: "Ich bin in diesen Dingen besser als all die Millionäre. […] Die haben keine Ahnung, wie man sich das System zu Nutze macht, das sind Fachtrottel. Ich bin mehr als das".

Ob Finman mit seinem pessimistischen Ausblick Recht behalten wird, wird die zukünftige Entwicklung der digitalen Devisen, insbesondere des Bitcoins, zeigen.

Redaktion finanzen.at

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