| Goldpreis und Ölpreis |
06.07.2026 08:39:05
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Goldpreis: Höchster Stand seit zwei Wochen
Dank schwächer als erwarteter US-Arbeitsmarktdaten erzielte das Edelmetall in der vergangenen Woche einen Kursgewinn von über zwei Prozent. Am Donnerstag veröffentlichte Daten zeigten, dass sich das Beschäftigungswachstum in den USA im Juni deutlich verlangsamte. Zudem wurden die Beschäftigungszuwächse der beiden Vormonate nach unten revidiert. Dies deutet auf eine Abkühlung des Arbeitsmarktes hin und veranlasste die Finanzmärkte, ihre Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung der Fed zurückzunehmen. Laut CME-FedWatch-Tool sehen Händler derzeit nur noch eine Wahrscheinlichkeit von rund 55 Prozent für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September. Vor Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten hatte diese noch bei über 60 Prozent gelegen. Nun richten sich die Blicke der Investoren auf das Protokoll der Fed-Sitzung vom 16. und 17. Juni, das am Mittwoch veröffentlicht werden soll und weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs liefern dürfte.
Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 8.25 Uhr (MESZ) verteuerte sich (gegenüber Donnerstag) der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 36,40 auf 4.261,20 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: OPEC erhöht erneut die Förderquoten
Die Ölpreise erholten sich im frühen Montagshandel leicht, obwohl die Staaten der OPEC+ beschlossen haben, ihre Förderziele ab August erneut anzuheben. Sie einigten sich am Sonntag darauf, ihre Förderziele ab August um weitere 188.000 Barrel pro Tag anzuheben. Dies kommt zu den bereits beschlossenen Erhöhungen für Juni und Juli hinzu. Gleichzeitig erholen sich die Exporte wichtiger Produzenten über die Straße von Hormus, was das globale Angebot erhöhen dürfte. Mit den Ölexporten aus der Golfregion ging es im Juni gegenüber Mai um mehr als 3 Millionen Barrel pro Tag nach oben, wodurch die Marke von 10 Millionen Barrel pro Tag überschritten wurde. Das Exportvolumen lag allerdings weiterhin rund 40 Prozent unter dem Niveau vor Ausbruch des Krieges.
Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 8.25 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future gegenüber Donnerstag um 0,29 auf 68,98 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,08 auf 72,20 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.at
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| Ölpreis (WTI) | 68,55 | -0,14 | -0,20 |