| Goldpreis und Ölpreis |
19.08.2026 07:11:49
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Goldpreis: In enger Seitwärtsrange gefangen
Die Renditen von US-Staatsanleihen haben am Dienstag ihre zuvor erreichten Höchststände wieder verlassen und die Richtung gewechselt. Zuvor hatte ein weltweiter Ausverkauf an den Anleihemärkten die langfristigen Finanzierungskosten in wichtigen Volkswirtschaften in Richtung ihrer höchsten Niveaus seit Jahrzehnten getrieben. Angesichts dieser Tatsache entwickelte sich der Goldpreis erstaunlich stabil - ein signifikanter Kursrutsch blieb aus. Für erhöhte Aufmerksamkeit sorgt nun das für 20.00 Uhr angekündigte Fed-Protokoll der Juli-Sitzung. Aktuell zeigt das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group eine Wahrscheinlichkeit von 64 Prozent an, dass die Fed die Zinsen im kommenden Monat unverändert bleiben. Auf geopolitischer Ebene erklärte US-Präsident Donald Trump am Dienstag, dass derzeit keine Gespräche mit dem Iran stattfänden. Zugleich beharrte er darauf, dass die Straße von Hormus geöffnet sei. Damit widersprach er der iranischen Darstellung, wonach die für den internationalen Schiffsverkehr wichtige Wasserstraße weiterhin geschlossen sei.
Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 19,10 auf 4.401,50 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Viertes Tagesplus in Folge
Der Ölpreis ist im frühen Mittwochshandel leicht gestiegen und legte damit den vierten Handelstag in Folge zu. Für Unterstützung sorgte angesichts der widersprüchliche Aussagen aus Teheran und Washington über die Straße von Hormus vor allem die Unsicherheit über die globale Versorgungslage mit Öl. Da der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute ein Lagerminus in Höhe von 3,3 Millionen Barrel ausgewiesen hat und damit deutlich höher als erwartet ausgefallen war, half dies dem Ölpreis ebenfalls in höhere Regionen. Nun warten die Akteure an den Ölmärkten auf den Wochenbericht der Energy Information Administration (16.30 Uhr). Analysten gehen davon aus, das die gelagerten Ölmengen um 600.000 Barrel gesunken sind.
Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,48 auf 85,42 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,49 auf 91,51 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.at
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| Ölpreis (WTI) | 85,01 | 0,07 | 0,08 |