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Goldpreis und Ölpreis 02.08.2024 07:56:07

Goldpreis: Kauflaune vor US-Arbeitsmarktbericht

Goldpreis: Kauflaune vor US-Arbeitsmarktbericht

von Jörg Bernhard

Die für den Nachmittag anberaumte Veröffentlichung wichtiger Daten vom US-Arbeitsmarkt sorgen für ein hohes Maß an Spannung. Um 14.30 Uhr soll nämlich der Monatsbericht des US-Arbeitsministeriums für Juli veröffentlicht werden. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die Arbeitslosenrate nicht verändert haben und bei 4,1 Prozent liegen, während bei der Zahl neu geschaffener Stellen ein Rückgang von 206.000 auf 175.000 prognostiziert wird. Der am gestrigen Donnerstag gemeldete ISM-Einkaufsmanagerindex fiel mit 46,8 Zählern schwächer als erwartet aus und markierte damit den niedrigsten Wert seit über 12 Monaten. Außerdem fiel die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe höher als erwartet aus. Das heißt: Die US-Konjunkturperspektiven trüben sich ein und erhöhen dadurch die Chance auf signifikante Zinssenkungen noch in diesem Jahr. Dies gilt normalerweise als positiver Begleitumstand für den Goldpreis.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit deutlich steigenden Notierungen. Bis 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 22,00 auf 2.502,80 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Geopolitik im Blick

An den Ölmärkten beobachten die Akteure mit "Argusaugen" die weitere Entwicklung im Nahen Osten, nachdem der Iran Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel wegen der Tötung des Hamas-Terroristen Ismail Hanija angekündigt hat. Während die eingetrübten Konjunkturperspektiven in China und den USA Sorgen um die Nachfrageseite bereiten, sind die Investoren derzeit aber vor allem hinsichtlich des Ölangebots verunsichert. Wie freitags gewohnt, wird gegen 19.00 Uhr die im Ölsektor tätige US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes ihren Wochenbericht über die nordamerikanischen Bohraktivitäten kommunizieren und dadurch für zusätzliche Spannung sorgen. Sollte es hier zu Überraschungen kommen, könnte sich dies auch auf die Handelstendenz der kommenden Woche auswirken.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,53 auf 76,84 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,51 auf 80,03 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.at

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