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Goldpreis und Ölpreis 03.08.2026 07:26:43

Goldpreis: Stabiler Wochenstart dank nachlassender Zinssorgen

Goldpreis: Stabiler Wochenstart dank nachlassender Zinssorgen

von Jörg Bernhard

Grund: US-Präsident Donald Trump verzichtete zunächst auf neue Angriffe gegen den Iran und setzte stattdessen auf eine schnelle Einigung. Dadurch ließen die Sorgen vor steigender Inflation und höheren Zinsen etwas nach. Auch der Dollar geriet unter Druck, nachdem japanische und US-amerikanische Behörden am Devisenmarkt interveniert hatten, um den Yen zu stützen. Dadurch wurde das in Dollar gehandelte Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums günstiger. In dieser Woche richten die Marktteilnehmer ihren Blick auf eine Reihe wichtiger US-Arbeitsmarktdaten. Dazu gehören die Zahl der offenen Stellen, der ADP-Arbeitsmarktbericht, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für den Monat Juli und hier vor allem die Zahl neu geschaffener Stellen. Am Nachmittag könnten an den Goldmärkten zudem diverse Einkaufsmanagerindizes neue Impulse liefern.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 5,70 auf 4.112,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Preissturz zum Wochenstart

Die Futures auf WTI und Brent stürzten zum Wochenauftakt um mehr als fünf Prozent ab, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, dass am Montag Gespräche mit dem Iran stattfinden würden. Zuvor hatte Trump einen unmittelbar bevorstehenden Angriff auf den Iran abgesagt, um eine Vereinbarung über die Wiederöffnung der Straße von Hormus und eine Lösung des Konflikts um das iranische Atomprogramm zu ermöglichen. Zwei mit saudischem Öl beladene Tanker passierten am Wochenende die Meerenge Bab al-Mandab und verließen damit das Rote Meer. In der Straße von Hormus ging der Schiffsverkehr dagegen nach Berichten über weitere Angriffe auf Schiffe zurück, wie Daten zum Schiffsverkehr am Montag zeigten. Außerdem beschlossen die OPEC+-Staaten am Sonntag, die Förderquote ab September um rund 188.000 Barrel pro Tag anzuheben. Damit nimmt das Ölkartell eine weitere zuvor freiwillig vorgenommene Produktionskürzung vollständig zurück.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 5,24 auf 79,43 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 4,75 auf 83,18 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.at

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Bildquelle: Eric Chiang/123rf

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