Erste Group Bank Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Die Erste Group hat sich für das Jahr 2019 das Ziel gesetzt, eine um immaterielle Vermögenswerte bereinigte Eigenkapitalverzinsung (ROTE) von über 11% zu erreichen. Zu den Faktoren, welche diese Zielerreichung begünstigen, zählen die positiv erwartete gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den Kernmärkten Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Serbien und Österreich, ein im Verhältnis zu 2018 nur leicht steigendes Zinsniveau in einigen unserer Märkte sowie weiterhin historisch niedrige Risikokosten. Eine globale oder regionale Abschwächung des Wirtschaftswachstums sowie potenzielle – zum jetzigen Zeitpunkt nicht quantifizierbare – politische oder regulatorische Risiken können die Zielerreichung erschweren. [...] Vor diesem Hintergrund geht die Erste Group davon aus, dass ein Nettokreditwachstum im mittleren einstelligen Bereich erreicht werden kann. Dementsprechend sollte der Zinsüberschuss 2019 weiter steigen. Die zweite wichtige Einnahmen-Komponente, der Provisionsüberschuss, wird ebenfalls leicht im Plus erwartet. Positiv sollten sich hier, wie schon im Jahr 2018, das Fondsmanagement sowie der Zahlungsverkehr auswirken. Die übrigen Einkommens-Komponenten werden trotz der Volatilität im Handels- und Fair Value-Ergebnis im Großen und Ganzen stabil erwartet. Insgesamt sollten die Betriebseinnahmen im Jahr 2019 somit weiter steigen. Bei den Betriebsausgaben wird 2019 ein unter dem Einnahmenwachstum liegender Anstieg erwartet. Dies hat vor allem mit erwarteten weiteren Lohnanstiegen in allen Märkten der Erste Group zu tun. Allerdings wird die Erste Group auch 2019 im Rahmen der Digitalisierung in die Wettbewerbsfähigkeit investieren: Produktvereinfachung, Prozessstandardisierung und die gruppenweite Etablierung und der Ausbau der digitalen Plattform George stehen dabei im Fokus. Letztere soll 2019 auch in Ungarn und Kroatien eingeführt werden. Insgesamt wird für das Jahr 2019 ein Anstieg im Betriebsergebnis erwartet.

Update 3.05.2019: Die Erste Group hat für 2019 ein ROTE-Ziel von über 11% (basierend auf dem durchschnittlichen um immaterielle Vermögenswerte bereinigten Eigenkapital 2019) festgelegt. Folgende Annahmen werden dafür getroffen: Einnahmensteigerung größer als Kostenanstieg (unter Zugrundelegung eines Nettokreditwachstums im mittleren einstelligen Bereich), höhere Risikokosten jedoch weiterhin auf im langjährigen Vergleich niedrigem Niveau (10 bis 20 Basispunkte), Steuerquote unter 20%. Die abgeänderte rumänische Bankensteuer wird voraussichtlich den sonstigen operativen Erfolg in 2019 mit maximal EUR 20 Mio belasten.

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