Jungheinrich Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Jungheinrich erwartet für den Konzernumsatz 2021 eine Zielbandbreite von 3,9 Mrd. € bis 4,1 Mrd. €. Der Auftragseingang wird ebenfalls in einem Korridor von 3,9 Mrd. € bis 4,1 Mrd. € prognostiziert. Das EBIT sollte im laufenden Geschäftsjahr bei einem Wert zwischen 260 Mio. € und 310 Mio. € liegen. Die EBIT-Rendite wird im Bereich von 6,7 Prozent bis 7,6 Prozent erwartet. Hinsichtlich der Materialkostenentwicklung geht Jungheinrich – einhergehend mit der breiten Konjunkturerholung – von spürbar steigenden Preisen aus. Das EBT sollte nach aktueller Einschätzung 240 Mio. € bis 290 Mio. €, die EBT-Rendite voraussichtlich 6,2 Prozent bis 7,1 Prozent erreichen. Dies basiert auf der Annahme, dass das derzeitige Finanzmarktumfeld verhältnismäßig stabil bleibt. Zur Wahrung der finanziellen Unabhängigkeit und zum Erhalt eines angemessenen finanziellen Spielraumes hält Jungheinrich weiterhin an einer hohen Liquiditätsposition fest. Zum Jahresende 2021 zielt der Konzern auf ein Nettoguthaben in Höhe von deutlich über 200 Mio. €. Der ROCE für das Geschäftsjahr 2021 dürfte aufgrund der gegenüber dem Vorjahr deutlich höheren EBIT-Erwartung zwischen 14 Prozent und 18 Prozent liegen.

Update 12.08.2021: Aufgrund des sehr starken Auftragseinganges im ersten Quartal 2021 und einer auch für den weiteren Jahresverlauf erwarteten hohen Nachfrage nach Flurförderzeugen und Automatiksystemen hat der Vorstand die am 26. März 2021 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2021 mit einer am 22. April 2021 veröffentlichten Ad-hoc-Meldung erhöht. Die Erwartung hat sich seitdem nicht verändert. Die Zahlen für das zweite Quartal 2021 reflektieren die erwartete, weiterhin gute Nachfrage. Der Vorstand bestätigt daher die im April erhöhte Prognose, wobei für den Auftragseingang nach aktueller Einschätzung das obere Ende der Bandbreite von 4,2 Mrd. € bis 4,5 Mrd. € (2020: 3,8 Mrd. €) leicht überschritten werden könnte. Der Konzernumsatz dürfte sich aufgrund der großen Herausforderungen in der Lieferkette innerhalb einer Bandbreite von 4,0 Mrd. € bis 4,2 Mrd. € (2020: 3,8 Mrd. €) bewegen. Das EBIT wird 2021 nach aktueller Einschätzung zwischen 300 Mio. € und 350 Mio. € (2020: 218 Mio. €) liegen. Demgemäß wird eine EBIT-Rendite in einer Bandbreite von 7,5 Prozent bis 8,3 Prozent (2020: 5,7 Prozent) erwartet.

Update 25.10.2021: Der Vorstand erwartet nunmehr für das Gesamtjahr 2021 einen Auftragseingang zwischen 4,6 Mrd. € und 4,8 Mrd. € (bisher: 4,2 Mrd. € bis 4,5 Mrd. €). Der Konzernumsatz dürfte sich aufgrund der nach wie vor großen Herausforderungen in der Lieferkette innerhalb der bisher prognostizierten Bandbreite von 4,0 Mrd. € bis 4,2 Mrd. € bewegen. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) wird 2021 nach aktueller Einschätzung zwischen 340 Mio. € und 370 Mio. € liegen (bisher: 300 Mio. € bis 350 Mio. €). Dementsprechend wird eine EBIT-Rendite innerhalb einer Bandbreite von 8,5 Prozent bis 8,8 Prozent erwartet (bisher: 7,5 Prozent bis 8,3 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) dürfte 325 Mio. € bis 355 Mio. € erreichen (bisher: 280 Mio. € bis 330 Mio. €). Die EBT-Rendite soll zwischen 8,1 Prozent und 8,5 Prozent liegen (bisher: 7,0 Prozent bis 7,9 Prozent). Der Vorstand geht von einem ROCE-Wert zwischen 20 Prozent und 23 Prozent (bisher: zwischen 17 Prozent und 21 Prozent) aus. Die mit Wirkung zum 30. Juni 2021 eingeführte Steuerungskennzahl ROCE-neu soll einen Wert zwischen 19 Prozent und 22 Prozent (bisher: zwischen 17 Prozent bis 21 Prozent) erreichen. Des Weiteren wird erwartet, dass Jungheinrich zum Geschäftsjahresende 2021 unverändert ein Nettoguthaben von deutlich über 300 Mio. € erreichen wird.

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