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Geschäftseinbruch 19.02.2020 17:56:00

adidas-Geschäft in China wegen Coronavirus stark verringert - Aktie steigt dennoch

adidas-Geschäft in China wegen Coronavirus stark verringert - Aktie steigt dennoch

Nachdem das Geschäft dort in den ersten drei Wochen des Jahres "stark" gewesen sei, spüre das Unternehmen nun negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Nach Schließung einer erheblichen Anzahl von Stores - sowohl von eigenen als auch solchen von Partnern - liege die Geschäftstätigkeit von adidas in China seit dem chinesischen Neujahr am 25. Januar etwa 85 Prozent unter dem Vorjahresniveau, teilte das Unternehmen mit.

Auch in anderen Märkten - vor allem Japan und Südkorea - sei ein etwas reduziertes Kundenaufkommen zu beobachten, es gebe bislang aber noch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit außerhalb Chinas. Angesichts der sich täglich verändernden Lage lasse sich das Ausmaß der Gesamtauswirkungen auf das Geschäftsjahr zu diesem Zeitpunkt nicht zuverlässig quantifizieren. Weitere Details sollen mit der Veröffentlichung der Ganzjahreszahlen am 11. März bekanntgeben werden.

adidas hatte bereits Anfang Februar berichtet, negative Auswirkungen auf sein Geschäft in China zu erleben, hatte dies aber bislang nicht quantifiziert.

adidas betreibt in China knapp 500 eigene Stores und insgesamt, inklusive Franchise-Geschäft, rund 12.000 Stores.

So reagiert die adidas-Aktie

Für einen kurzen Schrecken und Kursverluste haben am Mittwoch die Aussagen von adidas zu den Geschäften in China gesorgt. Der zuletzt deutliche Rückgang der Aktivitäten in dem wichtigen Absatzmarkt wegen des Coronavirus drückte die Papiere um zeitesie bis zu 3,3 Prozent nach unten.

adidas rutschten damit kurzzeitig unter die 200-Tage-Linie als Indikator für den längerfristigen Trend. Rasch aber erholte sich der Kurs wieder und lag zum Handelsschluss im XETRA-Handel mit 2,54 Prozent im Plus auf 292,70 Euro.

Händler merkten an, dass die schwachen Geschäfte in China von vielen Marktakteuren erwartet worden seien. So habe der Aktienkurs vom Rekordhoch Mitte Januar bis Anfang Februar bereits um rund elf Prozent nachgegeben. Zudem habe das Unternehmen die Annahmen für das Gesamtjahr bislang nicht zurückgeschraubt.

FRANKFURT (Dow Jones) / (dpa-AFX Broker)

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