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Geändert am: 04.07.2022 20:15:56

Lage am Aktienmarkt weiter angespannt: ATX legt letztlich zu -- DAX schließt auf rotem Terrain -- US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen -- Asiens Börsen beenden Handel mehrheitlich fester

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt präsentierte sich zum Wochenstart stärker.

Der ATX konnte bereits im frühen Handel Gewinne verbuchen und hielt sich auch anschließend auf grünem Terrain. Der österreichische Leitindex schloss mit +0,19 Prozent bei 2.868,84 Einheiten in Grün.

Positive Vorgaben aus Übersee ließen wohl Inflations-, Zins- und letzten Endes auch Rezessionsängste in den Hintergrund rücken.

Dass sich angesichts der vom Ukraine-Krieg befeuerten Energiekrise Börsianer laut einer Umfrage fest auf eine Rezession im Euroraum einstellen, war zumindest am heutigen Handelstag nicht zu spüren. Der von der Investment-Beratungsfirma Sentix erhobene relevante Stimmungsindex, der auf einer Umfrage unter 1.240 Investoren beruht, trübte sich sichtlich ein. Er fiel von minus 15,8 Zählern im Juni auf minus 26,4 Punkte im Juli und damit den niedrigsten Wert seit Mai 2020.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex zeigte sich zum Wochenstart auf rotem Terrain.

Der DAX startete höher in die Sitzung. Am Vormittag fiel er an die Nulllinie zurück - konnte dann aber wieder moderate Gewinne verbuchen. Am Nachmittag rutschte der DAX dann auf rotes Terrain und schloss mit 0,31 Prozent bei 12.773,38 Zählern im Minus.

Aus den USA kamen zu Wochenbeginn keine Impulse, da dort feiertagsbedingt nicht gehandelt wird. Insgesamt blieb die Lage am Aktienmarkt angespannt. Die hohen Inflationsraten trübten bereits die Konsumlaune, schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen. In Europa kämen erschwerend der sich abzeichnende Gasmangel sowie andere Folgen des Ukraine-Kriegs und die damit zusammenhängenden Sanktionen hinzu.

"In dieser Gemengelage ist die Geldpolitik eine Gratwanderung und das Risiko gestiegen, eine Rezession zu provozieren", fuhren die Helaba-Experten fort. Während der Fed-Chef die US-Wirtschaft gut positioniert sah für den kräftigen Zinsanstieg, der von Notenbankvertretern gefordert und signalisiert werde, trübten sich die Stimmungsindikatoren inzwischen auch bei den Unternehmen merklich ein.

WALL STREET

Am Montag blieben die US-Börsen aufgrund des Nationalfeiertags geschlossen, am Freitag wagten sich die US-Anleger doch noch vorsichtig aus der Deckung.

Der Dow Jones legte am Freitag bis zum Handelsschluss um 1,05 Prozent auf 31.097,26 Punkte zu. Eröffnet hatte er noch 0,12 Prozent tiefer bei 30.737,77 Punkten, im zweiten Anlauf gelang ihm dann im späten Handel jedoch ein nachhaltiger Anstieg in die Gewinnzone. Der technologielastige NASDAQ Composite ging mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 11.127,85 Zählern ins Wochenende. Auch er konnte im Handelsverlauf seinen anfänglichen Verlust von 0,20 Prozent auf 11.006,83 Zähler wett machen und Gewinne einfahren.

Nach den Vortagesverlusten und dem düstersten Aktienhalbjahr seit 1970 haben Anleger an der Wall Street am Freitag wieder etwas Mut gefasst. Vor dem verlängerten Wochenende - am Montag findet wegen des Unabhängigkeitstags kein Handel statt - interpretierten Anleger eher mäßige Daten positiv für den Aktienmarkt. Denn diese könnten die US-Notenbank im Kampf gegen die viel zu hohe Inflation von einer allzu forschen Gangart bei der geldpolitischen Straffung abbringen, so die gängige Spekulation im Handel.

"Wenn das Inflationsfieber ein wenig nachlässt, verschaffte dies der Fed mehr Spielraum. Das könnte ausreichen, um die Wirtschaft zu beruhigen, ohne große Kollateralschäden zu verursachen", fasste Ökonom Jurrien Timmer von Fidelity Investments die Hoffnungen der Börsianer zusammen.

Doch wollten Händler nicht von einer Trendwende sprechen. Denn die hohe Inflation und das Bemühungen der Zentralbanken dieser entgegenzuwirken schürten unverändert Ängste vor einer Verlangsamung des Wachstums bis hin zu Rezessionssorgen. "Wir können sehen, dass die Weichen für eine Rezession gestellt werden", mahnte Chefstrategin Seema Shah von Principal Global Investors. Sie rechnete mit einer Rezession zu Beginn des nächsten Jahres.

Aktuelle Daten zeigten zwar noch keine Anzeichen einer Rezession, aber gleichwohl eine Verlangsamung des Wachstums. Die Aktivität in der US-Industrie hat sich laut ISM im Juni abgeschwächt. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes sank auf ein Zweijahrestief und verfehlte zudem die Erwartungen - blieb aber im Wachstum anzeigenden Bereich. Auch der von S&P Global für Juni erhobene Einkaufsmanagerindex sank in zweiter Veröffentlichung, blieb aber ebenfalls auf Wachstumskurs und übertraf sogar die Erwartungen leicht. Die Baudaten zeigten sich indes schwach.

"Insgesamt stützt der ISM-Index zwar die Befürchtungen, dass die aggressive Straffung der Fed zu einer drastischen Verlangsamung der Wirtschaft führen wird, doch deuten die Details auch darauf hin, dass diese Verlangsamung zu einem schnelleren Rückgang der Inflation führen könnte, als viele derzeit annehmen", beschwichtigte Volkswirt Andrew Hunter von Capital Economics die Zinssorgen der Anleger etwas.

ASIEN

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montag mehrheitlich fester.

In Tokio notierte der Nikkei zum Handelsende 0,84 Prozent höher bei 26.153,81 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite 0,53 Prozent fester bei 3.405,43 Zählern. Der Hang Seng tendierte letztlich 0,13 Prozent schwächer bei 21.830,35 Stellen.

Zu Wochenbeginn hat sich an den Börsen in Asien keine einheitliche Tendenz ausmachen lassen. Konjunktursorgen beherrschten unverändert den Markt, auch wenn die zuletzt gesunkenen Anleiherenditen hier und da stützend wirkten. Anleger hielten sich unter anderem in Erwartung des Protokolls der jüngsten US-Notenbanksitzung vom Juni zurück, das am Mittwoch veröffentlicht wird. Am Freitag folgt dann der US-Arbeitsmarktbericht für den vergangenen Monat.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX

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NIKKEI 225 27 819,33 -0,65%
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