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Geändert am: 09.10.2019 22:12:02

Hoffnung im Handelsstreit: Wall Street verbucht letztlich Gewinne -- ATX schließt schwächer -- DAX baut Gewinne aus -- Asiens Börsen schlussendlich überwiegend leichter

AUSTRIA

An der Wiener Börse hielten sich die Anleger am Mittwoch mit Engagements zurück.

Der Leitindex ATX konnte sich von seinem schwachen Start nur vorübergehend erholen und schloss am Abend 0,18 Prozent leichter bei 2.916,60 Zählern.

Inmitten einer freundlichen europäischen Börsenstimmung zeigte sich der ATX schwächer. Neue Hoffnungen auf eine Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit nach den jüngsten Spannungen unterstützten international die Aktienkurse.

Im Fokus stand außerdem schon das für den Abend erwartete Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung.

In Wien lagen auf Unternehmensebene wenig fundamentale Nachrichten vor.

DEUTSCHLAND

Dank neuer Hoffnung im Handelsstreit hat der DAX seinen jüngsten Rückschlag am Mittwoch wieder wett gemacht.

Der DAX hatte den neuen Handelstag marginal höher begonnen und schob sich im weiteren Verlauf über die zuletzt umkämpfte Marke von 12.000 Punkten. Am Ende ging er 1,04 Prozent fester bei 12.094,26 Punkten in den Feierabend.

Bevor am Donnerstag neue Gespräche zwischen den USA und China stattfinden sollen, machten Hinweise auf eine gewisse Entspannung unter den Anlegern neuen Mut. China sei trotz der jüngsten Restriktionen gegen einige chinesische Unternehmen weiterhin offen für ein teilweises Handelsabkommen mit den USA, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen mit den Verhandlungen vertrauten Offiziellen. Sofern die USA keine weiteren Strafzölle auf chinesische Waren erheben, hieß es, dass Peking unter anderem zum Kauf von US-Agrarprodukten bereit sei.

Ein Händler sprach in einer ersten Reaktion von einem kleinen Durchbruch, sollte der Bericht bestätigt werden. So hatten die USA wenige Tage vor wichtigen Verhandlungen im Zollstreit einige chinesische Regierungs- und Handelsorganisationen mit Verweis auf die Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren auf eine schwarze Liste gesetzt. Das hatte Investoren verschreckt, da sie Gegenmaßnahmen Chinas und ein Scheitern der Verhandlungen befürchteten.

WALL STREET

Nach den herben Vortagesverlusten schlugen die US-Aktienmärkte zur Wochenmitte einen Erholungskurs ein.

Der Dow Jones eröffnete bereits höher und lag auch im weiteren Handelsverlauf in der Gewinnzone. Er schloss 0,70 Prozent höher bei 26.346,28 Punkten. Auch der NASDAQ Composite legte letztlich 1,02 Prozent auf 7.903,74 Zähler zu, nachdem er schon zum Start deutlich geklettert war.

Positive Marktimpulse lieferte US-Notenbankpräsident Jerome Powell, der eine weitere Zinssenkung in diesem Jahr signalisiert hatte. Zudem will die Federal Reserve mit dem Kauf von Wertpapieren gegen die Spannungen auf dem US-Geldmarkt vorgehen. Man werde schon bald Maßnahmen zur Aufstockung des Angebots an Liquidität auf den Weg bringen, sagte Powell am Dienstagabend auf einer Wirtschaftskonferenz in Denver.

Im ihrem Protokoll hob die Fed außerdem die Risiken durch die Unsicherheit in der Handelspolitik und das sich abschwächende weltweite Wirtschaftswachstum hervor.

Für Unterstützung sorgte zudem eine Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung einen chinesischen Regierungsvertreter. Demnach sei China weiterhin offen für ein teilweises Handelsabkommen mit den USA trotz der jüngsten US-Restriktionen gegen einige chinesische Unternehmen.

ASIEN

Die asiatischen Indizes verbuchten zur Wochenmitte mehrheitlich Verluste.

In Japan gab der Nikkei um 0,61 Prozent auf 21.456,38 Einheiten nach.

Während der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland 0,39 Prozent ins Plus auf 2.924,86 Zähler klettern konnte, büßte der Hang Seng in Hongkong 0,81 Prozent auf 25.682,81 Punkte ein.

Überwiegend nach unten ist es am Mittwoch mit den Aktienmärkten in Asien gegangen. Der Optimismus vom Vortag mit Blick auf die am Donnerstag beginnenden Handelsgespräche zwischen den USA und China ist verflogen. Angesichts neuer US-Sanktionen wegen angeblicher chinesischer Menschenrechtsverletzungen in der muslimisch geprägten Provinz Xinjian dürfte sich die Atmosphäre weiter eintrüben. Die USA haben Visa-Restriktionen gegen chinesische Repräsentanten verhängt, nachdem am Vortag Unternehmen mit Sanktionen belegt worden waren. Zudem sollen die USA wieder erwägen, den Fluss von US-Kapital in chinesische Unternehmen zu begrenzen oder zu unterbinden.

Aus dem chinesischen Handelsministerium hieß es dazu, die USA sollten sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischen. Zudem vermengt sich der Streit mit der innenpolitischen US-Szenerie. So meinte Marktstratege Stephen Innes von AxiTrader, dass aus Sicht von US-Präsident Donald Trump ein gegenwärtiger Deal mit China nicht ausreichen dürfte, um dem wirtschaftlichen und politischen Gegenwind die Kraft zu nehmen. Daher könne Trump eher in den Kampfmodus gegenüber China zurückfallen.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa

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Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
09.10.19 Laura Ashley Holdings plc / Hauptversammlung

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n/a

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DAX 11 586,85
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Dow Jones 25 383,11
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NASDAQ Comp. 9 489,87
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NIKKEI 225 21 877,89
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Hang Seng 22 961,47
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ATX 2 226,46
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Shanghai Composite 2 846,22
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