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Corona-Profiteure 29.03.2020 16:42:00

Chancen für Cannabis-Unternehmen - profitieren Aphria, OrganiGram & Co von der Krise?

Chancen für Cannabis-Unternehmen - profitieren Aphria, OrganiGram & Co von der Krise?

• Viele Menschen bleiben wegen Corona-Pandemie zu Hause
• Nachfrage nach Cannabis steigt in der Krise
• Einige Unternehmen aus der Branche könnten davon profitieren

Die Corona-Pandemie hat die Welt fest im Griff. Während die Lungenerkrankung an den Aktienmärkten für Verunsicherung sorgt und in den vergangenen Wochen die Kurse einbrechen ließ, könnte eine Branche von der Krise und den Ausgangsbegrenzungen für viele Menschen profitieren.

Nachfrage nach Cannabis steigt

Während immer mehr Menschen aufgrund der Corona-Pandemie zu Hause bleiben, weil sie ihrem Job aktuell nicht nachkommen können, um im Homeoffice zu arbeiten, oder um die Kinder zu betreuen, nahm jenseits des großen Teichs die Nachfrage nach Cannabis zu.

"Unsere Überprüfungen in ganz Nordamerika waren einheitlich: Unabhängig von der Region haben die Cannabiskäufe zugenommen", zitiert Bloomberg den Bank of America-Analyst Christopher Carey. "Während wahrscheinlich die Vorratskammern aufgestockt werden, ist es nicht abwegig zu glauben, dass der Pro-Kopf-Verbrauch etwas ansteigen wird, wenn die Menschen länger zu Hause bleiben."

Einige Cannabis-Aktien könnten von der Corona-Krise profitieren

Eines der Unternehmen, die von diesem Trend profitieren könnten, sei laut Carey Aphria. Der Analyst der Bank of America stufte die Aktie deshalb von "Neutral" auf "Kaufen" hoch. Der POT-Konzern "könnte zunehmend einen überproportionalen Anteil an der gestiegenen Nachfrage haben", während andere Unternehmen aus der Branche zu kämpfen hätten, gibt Bloomberg Carey wieder. Das Kursziel für die Anteilsscheine senkte er aber von 8 auf 5 Kanadische Dollar, womit er die Auswirkungen der Marktturbulenzen auf die Cannabis-Aktien einpreiste. Die Aphria-Aktie legte in Toronto zuletzt 5,84 Prozent zu auf 4,17 Kanadische Dollar (Stand: Schlusskurs vom 25. März 2020).

Ein weiteres Unternehmen, das Christopher Carey als gut aufgestellt erachtet, ist OrganiGram. Das Unternehmen dürfte - anders als viele Cannabis-Konzerne - in der Lage sein, konstante Umsätze und Gewinne zu erzielen. Zudem seien ausreichend Liquidität und freier Cashflow in Sicht. Er stufte OrganiGram-Aktien daher von "Underperform" auf "Neutral" hoch. Sein Kursziel für das Papier den Cannabis-Produzenten beließ er bei 2,50 Kanadischen Dollar, also rund 1,75 US-Dollar. An der Nasdaq konnte OrganiGram zuletzt 8,59 Prozent auf 1,77 US-Dollar gewinnen (Stand: Schlusskurs vom 25. März 2020).

Doch nicht überall sind die Aussichten positiv

Während sich Christopher Carey für Aphria und OrganiGram optimistisch zeigt, führe Tilrays "sehr verwässerte Kapitalerhöhung inmitten von Turbulenzen an den Aktienmärkten" zu einem signifikanten Vertrauensverlust, glaubt man bei der Bank of America. Carey stufte Tilray-Anteilsscheine aufgrund dessen auch von "Neutral" auf "Underperform" ab und senkte sein Kursziel auf 2 US-Dollar. Von seinem IPO-Preis bei 17 US-Dollar ist das Papier an der Nasdaq inzwischen rund 70 Prozent zurückgefallen, obwohl es am Mittwoch bis zum Handelsende um 25,37 Prozent auf 5,04 US-Dollar hochgeschossen war.

Redaktion finanzen.at

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Bildquelle: Yellowj / Shutterstock.com

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