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Tipps vom Star-Investor 13.09.2020 17:10:00

Erfolgreich investieren: Zu diesen Strategien rät Warren Buffett Anlegern

Erfolgreich investieren: Zu diesen Strategien rät Warren Buffett Anlegern

• Warnung vor Leichtsinnigkeit und mangelnder Recherche
• Erfolgreiches Unternehmen - erfolgreicher Aktienkurs
• Buffett rät zu langfristigen Investitionen

Warren Buffet gilt als Investment-Legende und ist einer der reichsten Menschen der Welt. Laut Stephanie Loiacono vom Finanzportal Investopedia nehmen einige Aussagen des Börsengurus aber sogar philosophische Züge an. Anhand von Zitaten, die auf den Starinvestor zurückzuführen sind, hat Loiacono Regeln aufgestellt, nach denen Buffett lebt - und investiert.

Gründliche Recherche kann Geldverlust verhindern

Eine der meistzitierten Aussagen von Warren Buffett gilt für Anleger als Grundsatzregel: "Die erste Regel des Investierens lautet: Kein Geld verlieren. Und die zweite Regel des Investierens lautet: Vergessen Sie die erste Regel nicht. Und das sind alle Regeln, die es gibt." Bereits 1985 erklärte Buffett diese Strategie im Interview mit Adam Smith in dessen Sendung, die auf dem US-amerikanischen Fernsehsender PBS lief. Loiacono gab zu bedenken, dass Buffett diesen Grundsatz selbst einige Male nicht befolgen konnte - immerhin soll er während der Finanzkrise 2008 etwa 23 Milliarden US-Dollar verloren haben. Dabei gehe es aber eher um eine Denkweise als eine konkrete Aktion. So sollen Investoren nicht leichtsinnig werden und sich ausreichend informieren. Buffett selbst investiert ausschließlich in Unternehmen, die er gründlich recherchiert hat und auch vollumfassend versteht. Ausgeschlossen seien Investments, bei denen er der Meinung ist, verlieren zu können. Weiterhin halte er Temperament für die wichtigste Eigenschaft eines Investors - und das noch vor Intellekt. Dazu gehöre auch, dass man weder mit noch gegen den Strom schwimmt, sondern auf seine eigenen Ziele konzentriert bleibt und diese langfristig verfolgt.

Unternehmenserfolg wirkt sich auf Aktienkurs aus

Ein weiterer Börsenratschlag, den Buffett in der Vergangenheit gegeben hat, lautet: "Wenn das Unternehmen gut läuft, folgt auch der Aktienkurs". Seine Inspiration für dieses Zitat soll Buffett aus Benjamin Grahams "The Intelligent Investor" gezogen haben. Buffett selbst besuchte die Vorlesung des Wirtschaftswissenschaftlers an der Columbia University als Student, wie CNBC berichtete. Mit Verweis auf Grahams Standardwerk komme ein Aktienanteil für Buffett einem Teilbesitz eines Unternehmens gleich. Konkret bedeutet das für den Investor, dass er bei einer Investition nach Unternehmen Ausschau hält, die langfristig erfolgreich sein könnten. Wichtig könnten hier etwa eine konsistente Betriebshistorie, eine dominante Verkaufskonzession oder hohe und nachhaltige Gewinnmargen sein, wie Loiacono erklärte. Nur wenn der Aktienkurs eines Unternehmens unter den Erwartungen für das zukünftige Wachstum liegt, kommen die Scheine für Buffett infrage. So soll der Investor Anteile nur dann kaufen, wenn er Gründe für einen bestimmten Preis pro Aktie nennen kann.

Niedrig einsteigen

Weiterhin soll Buffet geraten haben, "ein wunderbares Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen statt ein faires Unternehmen zu einem wunderbaren Preis." Als Value-Investor bevorzuge Buffett es, hochwertige Aktien zu Tiefstpreisen zu kaufen. Damit verfolge er das langfristig Ziel, für sein Unternehmen Berkshire Hathaway eine immer größere Betriebskraft aufzubauen, indem er sich ein Portfolio aus Aktien schafft, die in der Zukunft starke Gewinne verbuchen können. So habe er sein Portfolio bereits während der Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008 mit Titeln aufgestockt, die krisenbedingt absackten, darunter General Electric und Goldman Sachs, von denen er sich langfristig aber Gewinne erhoffte. Um solche Unternehmen ausfindig zu machen, benötigen Anleger ein gutes Gespür. In Betracht kommen so etwa Unternehmen, die ein langlebiges Produkt anbieten und darüber hinaus solide Betriebsergebnisse vorweisen können. Auch sollte eine gute Grundlage für zukünftige Gewinne erkennbar sein. Der Preis, den man für eine Aktie bezahlt, entspreche somit nicht dem Wert, den man dafür erhält.

Aktien langfristig halten

Auch wenn es darum geht, wie lange man Aktien bis zum Verkauf hält, hat Buffet einen Ratschlag parat: "Unsere bevorzugte Haltefrist ist für immer." Wenn man ein schlechtes Gefühl dabei hat, eine Aktie zehn Jahre lang zu besitzen, sollte man sie auch keine zehn Minuten besitzen, soll Buffett geraten haben. Auch in Krisensituationen hielt er den Großteil seiner Aktien. In den meisten Fällen soll eine lange Haltedauer einen Investor davon abhalten, zu menschlich zu handeln: Stattdessen könnten Angst oder Gier dazu führen, dass man eine Aktie am Tiefpunkt verkauft oder am Höhepunkt kauft, wodurch die Wertsteigerung des Portfolios auf lange Sicht zunichte gemacht werde.

Redaktion finanzen.at

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