Volkswagen Aktie
WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039
07.10.2024 09:41:38
|
Umsatzminus für Autoindustrie im ersten Halbjahr
WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Absatzschwäche der deutschen Autobauer hat sich im ersten Halbjahr auf die Umsätze der Branche niedergeschlagen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, gingen die Erlöse des wichtigsten deutschen Industriezweigs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal, also nicht bereinigt um Preiseffekte, um 4,7 Prozent auf 269,5 Milliarden Euro zurück. Im Vorjahreszeitraum hatten Autohersteller wie BMW, Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) und Mercedes-Benz (Mercedes-Benz Group (ex Daimler)) auch wegen gestiegener Preise mit 282,6 Milliarden Euro nominal noch einen Rekordumsatz verbucht.
Mit 25,2 Prozent Anteil am gesamten Industrieumsatz blieb die Automobilbranche im ersten Halbjahr umsatzstärkste Industriebranche. Die Erlösrückgänge trafen alle Bereiche: Bei Karosserien, Aufbauten und Anhängern schrumpften die Umsätze um 11,6 Prozent, bei Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge wie Lichtmaschinen, Getriebe oder Stoßstangen um 5,4 Prozent und in der Herstellung von Kraftwagen und -motoren belief sich das Minus auf 4,3 Prozent.
Das Auslandsgeschäft machte mit 189 Milliarden Euro oder 70 Prozent einen Großteil der Umsätze der Branche aus. Im Vorjahreszeitraum fuhren die Hersteller noch 198,1 Milliarden Euro Auslandsumsätze ein. Rund 1,7 Millionen Neuwagen im Wert von 68,4 Milliarden Euro wurden im ersten Halbjahr 2024 aus Deutschland exportiert, damit ging die Anzahl nur leicht um 0,3 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 zurück. Die Inlandsumsätze verringerten sich von 84,5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 80,5 Milliarden Euro in den ersten sechs Monaten dieses Jahres.
Zum Ende des ersten Halbjahres waren bei den Autoherstellern ohne Zulieferer rund 773 000 Menschen beschäftigt und damit 0,8 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Zum Vergleich: Zum Ende des ersten Halbjahres 2019 hatte die Branche noch rund 834 000 Beschäftigte./csc/DP/nas

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!
Nachrichten zu Mercedes-Benz Group (ex Daimler)mehr Nachrichten
04.04.25 |
Börse Europa in Rot: So entwickelt sich der STOXX 50 am Freitagnachmittag (finanzen.at) | |
04.04.25 |
Mercedes-Benz-Aktie dennoch tiefer: Beträchtliche Investition in Sindelfingen geplant (dpa-AFX) | |
04.04.25 |
Anleger in Europa halten sich zurück: STOXX 50 präsentiert sich am Mittag leichter (finanzen.at) | |
04.04.25 |
STOXX 50-Handel aktuell: STOXX 50 gibt zum Start des Freitagshandels nach (finanzen.at) | |
03.04.25 |
Anleger in Europa halten sich zurück: STOXX 50 legt schlussendlich den Rückwärtsgang ein (finanzen.at) | |
03.04.25 |
Börse Europa: STOXX 50 verbucht nachmittags Verluste (finanzen.at) | |
03.04.25 |
Mercedes-Benz Group (ex Daimler)-Aktie-Analyse: JP Morgan Chase & Co. bewertet mit Overweight (finanzen.at) | |
03.04.25 |
Handel in Europa: STOXX 50 in Rot (finanzen.at) |
Analysen zu Volkswagen (VW) AG Vz.mehr Analysen
03.04.25 | Volkswagen Neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
03.04.25 | Volkswagen Market-Perform | Bernstein Research | |
02.04.25 | Volkswagen Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
27.03.25 | Volkswagen Neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
20.03.25 | Volkswagen Buy | Warburg Research |
Aktien in diesem Artikel
BMW AG | 67,08 | -5,33% |
|
Mercedes-Benz Group (ex Daimler) | 48,76 | -5,28% |
|
Volkswagen (VW) AG Vz. | 86,34 | -4,17% |
|