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13.09.2024 15:06:00

Wiener Börse (Nachmittag) - Leitindex weiterhin moderat fester

Die Wiener Börse hat sich am Freitagnachmittag weiterhin mit Kursgewinnen gezeigt. Der heimische Leitindex ATX notierte gegen 15.00 Uhr mit einem Aufschlag von 0,53 Prozent auf 3.601,58 Punkten. Der breiter gefasste ATX Prime legte 0,52 Prozent auf 1.798,14 Zähler zu. Auch das europäische Börsenumfeld zeigte sich zum Wochenschluss erneut freundlich.

Frische Konjunkturdaten aus der Eurozone hinterließen kaum Spuren am Markt. Die Industrieproduktion ist im Juli in der Eurozone geschrumpft. Sie sank im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent und traf damit die Erwartungen der Analysten. Im Jahresvergleich fiel die Produktion in der Eurozone im Juli um 2,2 Prozent.

Auch für Österreich gab es schlechte Konjunkturnachrichten: Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat in ihrer September-Interimsprognose den Ausblick für Österreichs Wirtschaft drastisch gesenkt. Aufgrund veränderter Wachstumsaussichten für das zweite Halbjahr hat die OeNB die Prognose für das reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2024 von plus 0,3 Prozent um einen Prozentpunkt auf minus 0,7 Prozent und für 2025 von plus 1,8 Prozent um 0,8 Prozentpunkte auf plus 1,0 Prozent gesenkt.

In den USA richtet sich dann am Nachmittag die Aufmerksamkeit noch auf das Michigan Sentiment, die Verbraucherumfrage der Universität Michigan, hier sind die Vorzeichen laut Helaba freundlich, die Experten rechnen mit einem kleinen Plus.

Starke Kursbewegungen verzeichneten vor dem Wochenende am heimischen Aktienmarkt die volatilen Aktien von Marinomed, die um fast 67 Prozent nach oben sprangen. Die insolvente Pharmafirma sucht derzeit Investoren für ihre Sanierung, wurde Anfang September bekannt. Marinomed will Kosten des laufenden Sanierungsverfahren, Teile seines Sanierungsplans und die Unternehmensfortführung über eine Kapitalerhöhung finanzieren. Dafür braucht es Investoren, bestehende Aktionäre dürfen nicht mitziehen.

Meldungsseitig blieb es auch am Nachmittag sehr ruhig, bekannt wurde aber, dass die Immofinanz nun ihren Plan umsetzt, die s Immo völlig zu übernehmen und die Minderheitsaktionäre über eine Barabfindung auszuschließen. Dazu wird für den 14. Oktober eine außerordentliche Hauptversammlung angesetzt. Minderheitsaktionäre sollen eine Barabfindung von 22,05 Euro je Aktie erhalten. Am Freitagnachmittag notierten s Immo ohne prozentuelle Veränderung bei 22,30 Euro. Immofinanz büßten 1,7 Prozent ein.

Von Analystenseite kamen Impulse für die Post. Die Wertpapierexperten der Erste Group haben das Rating für die Titel des Unternehmens von "Hold" auf "Accumulate" angehoben und das Kursziel von 33,3 auf 33,7 Euro erhöht. Die Aktien der Post gewannen bisher 0,9 Prozent auf 29,80 Euro.

Mit Blick auf die Branchentafel zeigten sich Bankaktien weiterhin einheitlich im Plus. Die Papiere von Raiffeisen Bank International stiegen um 1,2 Prozent, BAWAG legten um 0,4 Prozent zu und auch die Papiere des ATX-Schwergewichts Erste Group lagen mit plus 0,02 Prozent gerade noch im positiven Terrain.

kat/ste

ISIN AT0000999982

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